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Die Talente von morgen sind wieder zurück am Platz

Der Cordial Cup ist aus der Corona-Zwangspause zurück, das freut nicht nur die Nachwuchskicker, sondern auch die Touristiker.

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Etwa 3000 Kinder und Jugendliche spielen beim Cordial Cup Tirol zu Pfingsten für ihren Traum vom Titelgewinn.
© Cordial Cup

Von Harald Angerer

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Kirchberg i. T. – Er ist zurück und mit ihm die Hoffnung auf eine normale Sommersaison. Zu Pfingsten findet in den Kitzbüheler Alpen das größte internationale Nachwuchsfußballturnier statt, der Cordial Cup. Das Turnier ist aber nicht nur sportlich ein Leckerbissen, sondern bedeutet zudem für die Tourismusbetriebe in der Region den Start in die Sommersaison. Dieser fiel die vergangenen zwei Jahre der Pandemie zum Opfer, umso größer ist heuer die Freude auf die Veranstaltung. „Nach zweijähriger Abstinenz sind wir natürlich unseren loyalen Partnern dankbar und voller Vorfreude, dass der Cordial Cup ohne Einschränkungen zurückkehren kann“, sagt Cheforganisator Hans Grübler.

Alleine die nackten Zahlen sind schon beeindruckend. Bereits zum 24. Mal findet das Turnier für die Altersklassen U11, U13 und U15 statt. Zum elften Mal sind auch die Mädels beim Cordial Girls Cup mit von der Partie. Insgesamt sind es 160 Mannschaften aus 14 Nationen, die zu Pfingsten an 13 Spielstätten in den Regionen Wilder Kaiser, Kitzbühel, St. Johann, Brixental, Ferienregion Hohe Salve und erstmals im PillerseeTal auf dem Rasen stehen. In nicht weniger als 35 Qualifikationsturnieren müssen sich die Teams für den Cordial Cup empfehlen.

Es werden an die 3000 Teilnehmer erwartet, dazu Betreuer und Familien mit weiteren 500 Personen. Für die Touristiker in der Region ein Segen nach schwierigen zwei Jahren. „Der Cordial Cup hat für uns eine enorme Bedeutung und vor allem ist der Zeitpunkt ideal für unsere Betriebe“, sagt Christoph Stöckl, GF des TVB Brixental. Insgesamt rechnen die Touristiker in den Regionen mit 25.000 Nächtigungen. Die Wertschöpfung wurde 2018 mit 1,5 Millionen Euro beziffert. „Das wird sich zumindest nicht verkleinert haben. Wie sich die Wertschöpfung allerdings genau entwickelt hat und welchen Einfluss hier Corona und der Krieg in der Ukraine haben, wissen wir erst nach dem Turnier“, erklärt Stöckl.

Der Cordial Cup sei nicht nur wegen der Nächtigungen und der Einnahmen wichtig. „Das Turnier zeichnet sich auch durch die gute Stimmung aus und die Leute freuen sich schon sehr darauf. Nicht nur die Jugendlichen, sondern auch unsere Betriebe in den Regionen“, sagt Stöckl. Das sei sehr gut für die Gemütslage in der Region.

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Karim Adeyemi (vorne links) beim Cordial-Cup-Semifinaleinzug mit Unterhaching im Jahr 2016.
© SpVgg Unterhaching

Schon viele nun bekannte Fußballer haben sich ihre ersten internationalen Sporen beim Cordial Cup verdient. So etwa auch der Edel-Transfer von Red Bull Salzburg, Karim Adeyemi. Er spielte im Jahr 2016 bei dem Nachwuchsturnier und reiht sich ein in die Riege bekannter aktueller und ehemaliger Fußballgrößen: David Alaba, Marko Arnautovic, Thomas Müller, Sami Khedira oder Mateo Kovacić, sie alle haben beim Cordial Cup gespielt und die Aufzählung ließe sich beliebig verlängern.

Die Eröffnungsfeier findet am Freitag, den 3. Juni, in Kirchberg statt, das ist der Geburtsort des Turniers. Danach geht es für die Nachwuchskicker am Samstag und Sonntag bei den Vorrunden- und Platzierungsspielen auf den 13 Plätzen ans Eingemachte. Die Finale in allen Alterskategorien steigen am Sonntag ab 15 Uhr in St. Johann in Tirol.


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