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„Aufpasser fürs Geld“: Bankhaus Spängler mit Plus in Tirol

Das Bankhaus Spängler sieht einen starken Start des Standorts in Innsbruck und Aktien als Ausweg aus massiven Zinsverlusten.

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Ausbau in Tirol: Vorstandssprecher Werner Zenz.
© Bankhaus Spängler

Innsbruck – Am Tiroler Markt für vermögende Privatkunden mischt seit dem Vorjahr das Salzburger Bankhaus Spängler (ist mit der Gründung 1828 die älteste Privatbank Österreichs und hat auch Familien-Wurzeln in Südtirol) verstärkt mit. Nach Kitzbühel, wo man bereits seit 34 Jahren mit einem Standort vertreten ist, wurde im Vorjahr im April in der Innsbrucker Museumstraße eine zweite Tiroler Niederlassung eröffnet.

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Der Erfolg sei noch größer als erhofft, wie Vorstandssprecher Werner Zenz, der Tiroler Regionalleiter Andreas Scheibner und Niederlassungs-Leiter Guntram Kirchebner gegenüber der TT betonen. Von den etwa 500 Mio. Zuwachs beim veranlagten Privatvermögen in den neun österreichischen Spängler-Standorten (insgesamt 260 Beschäftigte) entfielen demnach allein 150 Mio. Euro auf Tirol, zudem liege heuer der Zuwachs schon bis Mai über dem Wert des Vorjahres. Der Innsbrucker Standort sei schon jetzt profitabel, zudem sei man für beide Tiroler Niederlassungen auf der Suche nach weiterem Top-Beratungspersonal, sagt Scheiber.

Ganz generell sei man gut durch die Corona-Pandemie gekommen, betont Zenz. Das Kundenvolumen an Einlagen, Krediten und Wertpapieren sei im Vorjahr um 14 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro gestiegen, das Betriebsergebnis um fast ein Drittel auf 9,8 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote von 14 auf 14,5 Prozent. Als weiterhin zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Privatbank habe man sich auf die Veranlagung von Familienvermögen und von Familienunternehmen, so Zenz. Zielgruppe sind vermögende Privatkunden ab 300.000 Euro aufwärts, vor allem aber jene mit mehr als einer Million Euro Vermögen.

Vermögen zu erhalten und zu vermehren, sei angesichts von Null- und Minuszinsen die große Herausforderung. „Wir sehen uns als Wächter und Aufpasser für das Geld unserer Kunden“, sagt Zenz. Bei einer Differenz von Inflation und Zinsen von 3 Prozent sei über zehn Jahre ein Viertel des Vermögens weg, bei einer Differenz von 7 Prozent wie jetzt sogar die Hälfte. „Früher gab es einen risikolosen Zins, heute ein zinsloses Risiko.“ Ein Vermögenserhalt sei angesichts der „weiter holprigen Kapitalmärkte“ nur über professionelle Veranlagung über Substanzwerte bei Aktien möglich. Gold sei zudem ein Sicherheitsanker.

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Handlungsbedarf ortet Zenz bei mündelsicheren Anlagen. Hier würden die Vormundschafts-Gerichte oft auf „sichere“ Spareinlagen und Bundesanleihen setzen, da sei aber „ein Vermögensverlust vorprogrammiert“. (va)


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