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Swiatek eilt von Sieg zu Sieg, Medwedew ebenfalls locker weiter

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Daniil Medwedew jubelte über den Einzug in die dritte Runde.
© THOMAS SAMSON

Die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek eilt weiter von Sieg zu Sieg. Die 20-jährige Polin gewann am Donnerstag in Paris auf beeindruckende Art und Weise gegen Alison Riske aus den USA mit 6:0,6:2 und zog im Schnelldurchgang in die dritte Runde der Tennis-French-Open ein. Für Swiatek war es bereits der 30. Sieg in Serie, sie benötigte lediglich 61 Minuten für ihren Erfolg.

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Am Freitag will die Topfavoritin auf den Titel trotzdem wieder auf dem Trainingsplatz stehen. "Ich werde an allem arbeiten. Ich bin eine Perfektionistin", sagte Swiatek, die nun am Samstag auf Danka Kovinic aus Montenegro trifft und auch da kaum gefordert werden dürfte. Auch Paula Badosa (Nr. 3) und Aryna Sabalenka (7), gleichsam die einzigen verbliebenen der acht Topgesetzten, sind eine Runde weiter.

Medwedew wäre mit Finaleinzug neue Nummer eins

Im Männer-Feld ist Stefanos Tsitsipas der Schwerarbeiter der ersten Tage. Nach fünf Sätzen in der 1. Runde musste der letztjährige Finalist auch am Donnerstag gegen den groß aufspielenden tschechischen Qualifikanten Zdenek Kolar über vier Stunden kämpfen, ehe sein 6:3,7:6,6:7,7:6-Sieg feststand. Mit dem Schweden Mikael Ymer (Weltranglisten-95.) wartet nun ein weiterer Gegner, der für den an Nummer vier gesetzten Griechen keine allzu große Hürde sein sollte - zumindest auf dem Papier.

Viel kräftesparender ist indes der Weltranglistenzweite Daniil Medwedew unterwegs, er ist nach einem 6:3,6:4,6:4 gegen den Serben Laslo Djere weiter ohne Satzverlust. Der Russe trifft um den Einzug ins Achtelfinale mit Miomir Kecmanovic (Nr. 28) auf einen weiteren Serben.

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"Um ehrlich zu sein, hat Laslo heute das bessere Sandplatz-Tennis gespielt", meinte Medewed noch auf dem Platz. "Aber es ist mir gelungen, zu kämpfen und den einen Ball mehr in den Court zu spielen als er. Es war ein sehr hartes Match, aber ich bin über den Sieg glücklich." Sollte Medwedew das Finale erreichen, übernimmt er unabhängig vom Abschneiden des serbischen Titelverteidigers Novak Djokovic am 13. Juni die Weltranglistenführung. Im Vorjahr war der nun 26-Jährige nach einer Reihe von Erstrundenniederlagen in Roland Garros bis ins Viertelfinale gekommen. (APA, dpa)


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