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„Tod aus Trauer": Mann getöteter Lehrerin an Schule in Texas starb an Herzversagen

Das Schulmassaker in Uvalde löst weltweit Trauer und Wut aus. Und das Leid scheint kein Ende zu nehmen, denn zwei Tage nach der Schießerei an einer Grundschule in Texas stirbt der Witwer einer getöteten Lehrerin. Das Paar hinterlässt vier Kinder.

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Das Paar war seit 24 Jahren verheiratet und hat vier Kinder.
© gofundme.com

Washington – Bei dem Schulmassaker in Texas sind nicht nur 19 Schulkinder getötet worden, auch zwei Lehrerinnen wurden erschossen. Jetzt ist der Ehemann einer der getöteten Lehrerinnen ebenfalls gestorben. Er habe am Donnerstagmorgen eine Gedenkstätte für seine Ehefrau besucht, um Blumen abzulegen – und sei, als er wieder nach Hause kam, einfach umgefallen, berichtete die New York Times. Laut dem TV-Sender ABC erlitt er einen Herzinfarkt.

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Das Paar war den Berichten zufolge seit der High School zusammen, 24 Jahre verheiratet und hatte vier Kinder. Auf einer Spendenseite, die von der Cousine der getöteten Lehrerin eingerichtet wurde, hieß es: Irmas Ehemann Joe sei am Morgen „tragischerweise an den Folgen eines medizinischen Notfalls verstorben". Sie gehe davon aus, Joe sei „an einem gebrochenen Herzen gestorben", weil er „die Liebe seines Lebens verloren hat", fügte sie hinzu. John Martinez, Garcias Neffe, teilte auf Twitter mit, Joe Garcia sei „aus Trauer gestorben".

Sowohl Irma Garcia als auch ihre Lehrerkollegin Eva Mireles, die gemeinsame Klassenzimmer hatten, starben bei dem Schulmassaker. Der 18-jährige Täter erschoss mit einem Sturmgewehr auch 19 Kinder. Das Motiv des Angreifers ist nach wie vor unklar.

Das Massaker hat in den USA erneut eine politische Debatte über die Waffengesetze im Lande ausgelöst. Eine Verschärfung der Waffengesetze in den USA scheitert seit vielen Jahren an einer grundlegenden Uneinigkeit zwischen Demokraten und Republikanern in dieser Frage. Während viele Demokraten seit Langem eine substanzielle Verschärfung der Vorschriften für Waffenbesitz im Land fordern, sind viele Republikaner vehement dagegen. (APA/dpa)

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