Osttirol

Junge Uni Innsbruck hat junge Forscher in Osttirol gewonnen

Die Mittelschüler haben Wissenschafter kennen gelernt.
© Junge Uni

Matrei i. O., Lienz – Wie überlebt der Eisbär in der eisigen Arktis und schützt sich vor der Kälte? Die beiden Wissenschaftsvermittler Barbara Post und Thomas Gatt sowie Florian Westreicher von der Initiative „Brücke Schule – Universität“ gehören zum Team der Jungen Uni in Innsbruck. In drei Workshops haben sie kürzlich mit Schülern erster Klassen der Mittelschule Egger-Lienz und der Mittelschule Matrei i. O. Wissen erarbeitet – eben auch zu der Frage, wie der Eisbär eigentlich in seinem unwirtlichen Umfeld zurechtkommt. Beim Workshop Gesteine und Minerale in Osttirol wurden unterschiedliche Gesteine auf ihre Eigenschaften hin untersucht und klassifiziert. In Experimenten mit Papier konnten die Schüler in einer Versuchsreihe physikalische Grenzen ausloten.

Die Mittelschulen setzen auf die optimale Vorbereitung junger Menschen auf ihre berufliche Laufbahn. Seit dem Jahr 2017 lernen Schüler deshalb nicht nur heimische Betriebe kennen, sondern erhalten auch einen Einblick in Forschung und Wissenschaft. Die Universität Innsbruck hat als erste Universität im deutschsprachigen Raum im Jahr 2001 die Initiative Junge Uni gestartet. „Kinder und Jugendliche haben viele Fragen und die Uni hat viele Wissenschafter mit Know-how am Puls der Zeit“, beschreibt die Junge Uni, wie beide Seiten von solchen Workshops profitieren. Die Junge Uni wolle Wissenschafter, die es eigentlich „wissen sollten“, und Kinder und Jugendliche, die es „wissen wollen!“, zusammenführen „und bei Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig die Freude an Wissenschaft und Forschung wecken“, heißt es. (TT, bcp)