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Reiseverkehr durch Tirol: Festsitzen, wenn andere auf Urlaub fahren

Stau am Fernpass: „Wir kommen weder nach Reutte noch nach Innsbruck“, sagt der Lermooser Bürgermeister Stefan Lagg.
© Böhm

An Wochenenden lassen immer mehr Tiroler entlang von Transitrouten ihr Auto stehen, um nicht im Stau zu enden.

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Bürgermeister Stefan Lagg hat die Belastung direkt vor seinen Augen. Vor dem Lermooser Gemeindeamt wälzt sich der Verkehr vorbei und damit durch den Ort. Im Durchschnitt sind es 8000 Fahrzeuge pro Tag. „Das ist schon lange ein Problem und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.“

Von Garmisch strömen unzählige Pkw und Lkw ins Land, um auf die Fernpassstraße zu gelangen, wo 12.000 Autos pro Tag gezählt werden. An Wochenenden, wenn sich gefühlt halb Deutschland in Richtung Süden auf den Weg macht, sei es „extrem“. Als gelernter Außerferner lasse man das eigene Auto an Wochenenden stehen. „Wir kommen weder nach Reutte noch nach Innsbruck“, sagt der Bürgermeister.

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