Politik in Kürze

MFG-Bundesvorstand stärkt Schmidt den Rücken

Außenminister Schallenberg, sein italienischer Amtskollege Di Maio und Südtirols LH Arno Kompatscher (SVP) beim Festakt in Bozen.
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Südtirol sei ein Modellfall für Minderheitenfragen. Das sagte am Samstag Außenminister Alexander Schallenberg anlässlich des Festakts zu 30 Jahren Streitbeilegung in Bozen. Er und sein italienischer Amtskollege Luigi Di Maio folgten der Einladung des Südtiroler Landeshauptmanns Arno Kompatscher (SVP) nach Bozen. Di Maio unterstrich dabei die gute Zusammenarbeit der beiden Länder auch über die Südtirol-Frage hinaus und lobte auch die Kooperation innerhalb der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino. Sie sei ein „ideales Modell, um Europa weiterzuentwickeln“, hielt der Außenminister fest.

Dass der Landessprecher der impfkritischen MFG in Tirol, Bernhard Schmidt, mittlerweile auch in Teilen des Bundesvorstandes sehr kritisch gesehen werde, ließ die MFG am Wochenende dementieren. Schmidt hatte zuletzt beinahe den gesamten Vorstand ausgetauscht, zugleich ist der Landessprecher für die Basis in Tirol nicht länger tragbar. Bernhard Schmidt genieße geschlossen das uneingeschränkte Vertrauen des Bundesparteivorstands, teilte die MFG mit.

Außerdem, so die MFG in einer Stellungnahme, könne man „keine Konkurrenz aus den eigenen Reihen“ erkennen. „Die MFG ist vermutlich die am raschesten wachsende Partei in Europa. Das zieht natürlich auch ein paar Abenteurer an, die dann nicht so teamfähig oder umgänglich sind oder schlicht andere Vorstellungen von der Parteiarbeit haben.“ Diese würden sich dann oft auch in lokalen Aktivisten-Gruppen besser aufgehoben fühlen. (TT, pn)