Mountainbike-Festival

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause springt Crankworx aus der Krise

Die Mountainbike-Elite gastiert im Bikepark Mutters, los geht’s morgen mit dem „Whip-off“.
© Crankworx/Clint Trahan

Von morgen bis Sonntag geht das Mountainbike-Festival zum sechsten Mal in Innsbruck in Szene. 180 Profis aus 27 Nationen sind dabei, die Veranstalter hoffen auf 22.000 Fans.

Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Es ist alles angerichtet für die besten Freestyle-Mountainbiker der Welt, die sich von Mittwoch bis Sonntag im Bikepark Innsbruck ein Stelldichein geben (Festival Ticket Erwachsene 30 Euro). Neben spektakulären Sprüngen, Festivalstimmung bei Prachtwetter und After-Contest-Partys in der Stadt, scheint auch der Stau bei der An- und Abreise durch eine Baustelle in Mutters vorprogrammiert. Crankworx-Innsbruck-Veranstalter Georg Spazier empfiehlt eine Anreise mit den Öffis (Stubaitalbahn oder Shuttlebusse ab Innsbruck, Stubaitalbahnhof im 15-Minuten-Takt/gratis mit Festival-Ticket).

Bei einem Pressegespräch gab Spazier gemeinsam mit Mario Gerber (Obmann Innsbruck Tourismus) und Vize-BM Johannes Anzengruber den Startschuss. „Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause können wir es kaum erwarten, die Fans wieder zu begrüßen. In den letzten Jahren hat sich das sportliche Level der Biker enorm gesteigert“, erklärte Spazier, der mit Zahlen wie vor Corona kalkuliert. 2019 strömten insgesamt 22.000 Fans herbei. Gerber freut sich auf die „einzigartigen Bilder“, die von Innsbruck aus in die Welt gehen. Crankworx habe in den USA, Kanada und Australien eine hohe Reichweite. Andere Tourismusregionen, so Gerber, würden Innsbruck um das Event beneiden.

Zu den Höhepunkten zählen der „Whip-off“ am Mittwoch beim Speichersee auf der Mutterer Alm sowie der „Slopestyle“ am Samstag im leicht adaptierten Bikepark in Mutters: „Wir haben den Slopestyle-Kurs mit einem Dirt-to-dirt-Sprung adaptiert und ein weiteres Feature, die Quarter Pipe, am Ende des Kurses hinzugefügt. Auch der Dual-Slalom-Kurs wurde verlängert“, sagte Spazier. 120 Freiwillige sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Vize-BM Anzengruber strich die Nachhaltigkeit des Events hervor, denn „es ist schon alles vorhanden“. Bei den Fahrern erfreut sich Innsbruck großer Beliebtheit. 180 Profis aus 27 Nationen sind dabei. Aus Tirol sind u. a. die Lokalmatadore Peter Kaiser (Whip-off), Kilian Schnöller und Rosa Zierl (Downhill) am Start. Mit dem Osttiroler Mountainbike-Star Fabio Widmer gibt es am Samstag eine Autogrammstunde.

Seit dem Start vor sechs Jahren polarisiert Crankworx, heuer läuft der Vertrag aus. Laut Spazier sei man „in guten Gesprächen“, dass Innsbruck auch künftig neben Whistler (CAN) und Rotorua (NZL) ein Fixpunkt bleibt. Rund 1,1 Millionen Euro Budget müssen dieses Jahr gestemmt werden. Die Kosten für Aufbau, Logistik und Transport seien um bis zu 15 Prozent gestiegen. „Eine Herausforderung“, betonte Spazier: „Wir hoffen, dass Tausende Fans kommen und auch durstig sind!“

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