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Die Rache der Reiselustigen sorgt auch für Frust

Nach zwei Jahren Pandemie macht man Urlaub auf Teufel komm raus. Das sorgt teils für überfüllte Züge und stürzt Flughäfen ins Chaos, weil dort das Personal fehlt. Reisende müssen sich auf Probleme einstellen.

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In Deutschland hat das Neun-Euro-Ticket zur Überlastung des Bahnverkehrs geführt. In Österreich reichen Klimaticket und Stoßzeiten wie verlängerte Wochenenden. Von 1200 Zügen waren vier laut ÖBB zu überfüllt.
© imago

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Optimisten dachten zu Beginn der Pandemie, dass Corona ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit und Verzicht bringen könnte. Es sieht nicht danach aus. Das, was sich derzeit auf Bahnhöfen, Flughäfen oder auf der Straße abspielt, lässt sich eher mit konsumieren, was das Zeug hält, bezeichnen. Beim Reisen soll all das nachgeholt werden, was in den letzten zwei Jahren verboten war. „Revenge Travel“ heißt das Modewort dafür. Rache-Reisen ist die deutsche Übersetzung.


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