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Der letzte Strohhalm für den FC Wacker dürfte ebenfalls knicken

Am 22. Mai lebte die Legende noch, gut ging es dem FC Wacker allerdings damals schon nicht.
© Kristen

Die Tiroler Sportöffentlichkeit ist des FC Wacker Innsbruck längst überdrüssig. Präsident Kevin Radi könnte am Mittwoch den Weg für einen Neuanfang freimachen.

Von Florian Madl

Innsbruck – Kevin Radi? Nicht erreichbar. Die Mailbox läuft beim Noch-Präsidenten des FC Wacker Innsbruck, während seine Zeit langsam ablaufen dürfte. Keine unvorhersehbare Kehrtwendung vorausgesetzt, wird der 34-Jährige am Mittwoch wohl letztmals als Oberhaupt fungieren. Von vielen Wochen der Wahrheit sollte das die letzte sein, in der noch von Rettung die Rede sein könnte. Viele Fragen kreisen um den Verein, dessen Schicksal mit Monatsende besiegelt sein könnte.

Kann sich Präsident Kevin Radi weiterhin im Amt halten? Als Kernmitglied „BlockRock GmbH“, die der Wacker-Präsident gemeinsam mit Gesellschafter Bernhard Dornauer führt und über die der 34-Jährige 1500 Stimmen hält, bleibt der Innsbrucker in dieser außerordentlichen Generalversammlung noch unantastbar. Ausbleibende Zahlungen verringerten bereits seinen Handlungsspielraum und die Geduld der Fans neigte sich schon bei der letzten „sehr emotionalen“ Mitgliederversammlung dem Ende zu. Ob Radi die ordentliche Generalversammlung zum Jahreswechsel abwartet? Um auch dann noch im Amt zu bleiben, müsste Radi zumindest die 75 Euro Mitgliedsbeitrag für die 1500 Kernmitgliedsstimmen (112.500 Euro) einzahlen.

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