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Unwetter zogen über Tirol hinweg: Hangrutsch in Zirl, etliche Einsätze

Nach einem schwülen Donnerstag gab es am Abend in Tirol wieder lokal teils heftige Gewitter. Zu großflächigeren, schweren Überflutungen kam es aber nicht. Die Österreichische Hagelversicherung meldete große Schäden.

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Wegen eines Erdrutsches in Zirl wurde die B171 gesperrt.
© LIEBL Daniel / zeitungsfoto.at

Zirl – Mit einem „blauen Auge“ ist Tirol am Donnerstag davon gekommen, was die Unwettersituation betrifft, berichtete die Leitstelle Tirol. Von Kematen, über Zirl und Innsbruck gab es etliche Einsätze. Insgesamt gingen von 18 bis 23 Uhr 68 Alarmierungen ein. Zu großflächigeren, schweren Überflutungen kam es aber nicht.

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Auf die Tiroler Straße (B171) in Zirl ging ein Hangrutsch nieder, die Straße wurde auf Höhe des Umspannwerks verlegt und musste vorübergehend gesperrt werden. In Leithen sorgten der starke Regen und Hagel für Muren und Überflutungen.

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Die Feuerwehr stand in Leithen im Einsatz.

Die Feuerwehr stand in Leithen im Einsatz.

© Zeitungsfoto.at

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Ebenfalls wegen eines Hangrutsches gesperrt wurde die Kössener Straße (B176) im Unterland. Im Inntal und im Großraum Innsbruck kam es vereinzelt auch zu Hagelschauern und Sturmböen. Lokal drang Wasser in Keller und Unterführungen, Bäume stürzten auf Straßen und mussten entfernt werden. In Hopfgarten gab es ein längeres Hagel-Unwetter.

📽️ Video | Hagelschauer in Hopfgarten

Die Österreichische Hagelversicherung meldete „auf einer Agrarfläche von 1200 Hektar einen Gesamtschaden in der Landwirtschaft in der Höhe von 350.000 Euro". Stellenweise gab es Niederschlagsmengen von mehr als 40 Litern in 30 Minuten, wobei vor allem Obst- und Gemüsekulturen sowie Grünland geschädigt wurden. „Somit beträgt der Gesamtschaden in der Landwirtschaft in Tirol heuer bereits knapp 2 Millionen Euro. Die rasche Abwicklung der Schadensfälle hat jetzt höchste Priorität“, sagt Norbert Jordan, Landesdirektor der Österreichischen Hagelversicherung in Tirol. (TT.com)

Hagel- und Überschwemmungsschäden bei Kohlgewächs in Ranggen.
© ÖHV

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