Roaming

EU verlängert „Roaming zu Inlandspreisen“ bis 2032

Staatssekretär Florian Tursky zeigt sich zufrieden.
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Reisende in der EU können weiterhin ohne zusätzliche Gebühren aus dem Ausland anrufen, SMS schreiben und im Internet surfen.

Brüssel – Eine neue Verordnung, die gestern in Kraft trat, verlängert die EU-Regeln für das so genannte Roaming bis 2032. Reisende in der EU und im europäischen Wirtschaftsraum können damit weiterhin ohne zusätzliche Gebühren im Ausland anrufen, SMS schreiben und im Internet surfen. Im Gegensatz zur alten Regelung darf die Geschwindigkeit der Datenübertragung im EU-Ausland nicht mehr gedrosselt werden. Die neuen Vorschriften verbessern außerdem den Zugang zu Notrufen in der EU und gewährleisten klare Informationen über Dienste, für die möglicherweise zusätzliche Gebühren anfallen.

„Diese neue Verordnung sichert uns auf Reisen weitere zehn Jahre Handytelefonieren und Internetsurfen ohne Zusatzkosten“, erklärte Finanzminister Magnus Brunner in einer Aussendung. Auch Florian Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation zeigt sich zufrieden. Solche Beispiele würden den Menschen zeigen, welche Vorteile sie von der EU hätten.

Auch die Preise, die die Netzbetreiber einander für Roaming in Rechnung stellen, sinken weiter deutlich. Nach wie vor verhindern Regelungen aber das dauerhafte Telefonieren und Surfen im Ausland. Laut einer Eurobarometer-Umfrage ist „Roam like at Home“ sehr populär bei EU-Bürgern. (TT)

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