Stubai Ultratrail machte Lust auf „Superwochen“ vor der WM 2023
Der 5. Stubai Ultratrail brachte gestern Heimsiege bei 750 Teilnehmern – der finale „Test“ für die WM 2023 ist geglückt.
Von Roman Stelzl
Neustift – Auf die „Superwochen des Laufsports“ blickte WM-Mitorganisator Alex Pittl im Juni 2023 voraus: Stubai Ultratrail, Innsbruck Alpine Trailrun Festival und dann gleich die Berglauf- und Trailrun-WM Anfang Juni in derselben Region – „da sollen 5000 Teilnehmer dabei sein“, so Pittl.
Heute und am Donnerstag erlebte das Mammutprojekt Weltmeisterschaft, das mit 5,6 Millionen Euro budgetiert ist, quasi seine „Generalprobe“. Und die ist mehr als geglückt: Beim Stubai Ultratrail waren rund 750 Teilnehmer auf den Beinen, die schwierigste Strecke vom Innsbrucker Landestheater zum Stubaier Gletscher verlangte den Athleten auf gut 68 Kilometern und über 5000 Höhenmeter alles ab. Am schnellsten war mit dem Stubaier Christian Stern ein Hausherr, der sich in einer Zeit von 8:10:25 Stunden den Sieg holte. „Ein Traum geht in Erfüllung“, sagte Stern. Platz zwei ging an Martin Pfeffer (GER) vor dem Salzburger David Wöhrer. Siegerin bei den Damen wurde die in Innsbruck lebende Deutsche Heidi Annemarie Schwartz nach 9:44:37 Stunden.
Der Sistranser Philipp Brugger, Mit-Initiator des Stubai Ultratrails und zuletzt erfolgreich als Erstbesteiger im Karakorum unterwegs, schaffte mit dem Sieg beim K9, dem steilen Berglauf über fast 1400 Höhenmeter von der Talstation bis zur Jochdohle am Gletscher, den nächsten Sieg und gewann damit alle Distanzen bis auf das Stubai Vertical, das am Donnerstag seine Premiere erlebte.
Auf der K32-Strecke gewannen Robby Simpson (GBR) und Lisa Wimmer (GER) – K20-Sieger: Tomas Hudec (CZE) und Sarah Kistner (GER).