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Mit 97,9 Prozent als FP-Chef bestätigt: Abwerzger setzt auf „Tag der Abrechnung“

Die FPÖ sei der einzige wahre Herausforderer der ÖVP bei der Wahl am 25. September, tönte Landesparteiobmann Markus Abwerzger beim Parteitag in Schwaz.

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FPÖ-Landeschef Markus Abwerzger am Parteitag mit Bundesobmann Herbert Kickl.
© EXPA/JOHANN GRODER

Von Eva-Maria Fankhauser

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Schwaz, Innsbruck – Mit Blasmusik-Abordnung und schwingenden Fahnen zogen gestern Herbert Kickl, Markus Abwerzger und die vorderste Tiroler FPÖ-Riege ins SZentrum in Schwaz ein. Der ansonsten rote Saal erstrahlte für den Landesparteitag der Freiheitlichen in Blautönen. Die trockene Tagesordnung wurde für die rund 260 Delegierten und Besucher in eine glänzende Darbietung samt Tanzeinlage verpackt.

Als Höhepunkt galt die Wahl: Während im Hintergrund „Holding Out For A Hero“ von Bonnie Tyler tönte, wurde Markus Abwerzger mit 97,9 % erneut zum Landesparteiobmann gewählt. „Ich nehme meine Wahl demütig an“, sagte Abwerzger und startet den Wahlkampf für die Landtagswahl am 25. September. Er ist zum dritten Mal in Folge Landesparteiobmann. Seine Stellvertreter sind Rudi Federspiel, Christoph Steiner, Irene Partl, Andreas Gang und Alexander Gamper.

„Es hat sich ‚ausge-Plattert‘ in Tirol. Unser Ziel lautet: das System Platter beenden“, rief Bundesparteichef Kickl ins Mikro und befeuerte Abwerzger als möglichen neuen Landeshauptmann. Laut Kickl müsse man das „schwarz-grüne Debakel“ aufräumen, Abwerzger sei dafür der richtige Mann und der einzige Herausforderer der „schwarzen Bagage“. Seine Rede war gespickt mit massiven Seitenhieben auf alle Fraktionen.

Auch Abwerzger ließ kein gutes Haar an seinen politischen Gegnern und wittert eine „herbe ÖVP-Niederlage“ bei der Landtagswahl. „Günther Platter ist jetzt der bekannteste Flüchtling in Tirol“, sagte er und fügte hinzu: „Mattle hat so viel Feuer wie ein abgebranntes Zündholz.“ Gebi Mair von den Grünen habe keine Ahnung von ehrlicher Arbeit und sei nur vom Kreißsaal in den Studiensaal und weiter in den Plenarsaal gekommen. „Die größte Enttäuschung ist für mich die SPÖ. Böse Zungen behaupten, dass Georg Dornauer mit Mattle schon Side-Letters gemacht hat und sein Türschild als künftiger LHStv. ausgetauscht hat“, sagte Abwerzger.

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Die neuesten Umfrageergebnisse aus dem Bund befeuerten die freiheitliche Euphorie. Für sie ist die Landtagswahl der Tag der Abrechnung.


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