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Das totgeglaubte Jaggas’n findet am Samstag in St. Johann statt

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Das Jaggas’n, das Fest der Vereine in St. Johann, ist eines der größten Feste im Tiroler Unterland. Am Samstag ist es wieder so weit.
© Hasslacher

Von Michael Mader

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St. Johann i. T. – Wer hätte sich das gedacht: Im November 2021 schien das Ende des legendären Jaggas’n, des Festes der Vereine in St. Johann, schon besiegelt.

„Wir veranstalten das Jaggas’n seit 2002 und unser Vorstand wird nicht jünger, wir hätten das Ganze gerne in jüngere Hände übergeben. Leider hat sich aber niemand gefunden und auch aus den Vereinen wollte niemand die Organisation übernehmen“, berichtete damals der Chef des Organisationskomitees und Obmann Walter Thomas Hauser von der Vereinsauflösung.

Das Schicksal des Jaggas’n wurde damals in die Hände der Gemeinde gelegt. Auch wegen der langen Vorlaufzeit für ein derart großes Fest glaubte Hauser nicht an ein Zustandekommen im heurigen Jahr. Immerhin gilt es an die 30 Vereine zu koordinieren, in der Regel kamen 8000 bis 11.000 Besucher nach St. Johann.

Doch am kommenden Samstag ab 15 Uhr ist es wieder so weit. Auch der traditionelle Festumzug ab 16.45 Uhr zum Hauptplatz steht auf dem Programm. Wie kam das? „Der jetzige Bürgermeister Stefan Seiwald wollte das Fest unbedingt auch in diesem Jahr abhalten und hat mich überredet, für heuer noch einmal die Obmannschaft zu übernehmen. Er selbst ist Vize-Obmann im neu gegründeten Verein“, erklärt Hauser.

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30 Vereine hat Hauser angeschrieben, sofort kamen mehr als 20 Zusagen. Das zeige, wie sehr man in St. Johann das Fest wolle, noch dazu, wo es doch Corona-bedingt zwei Jahre lang ausgefallen ist.

„Geworden sind es jetzt sogar 30 Vereine, die mit dabei sind, wie zu Zeiten vor Corona“, freut sich Hauser. Nachdenklich wird er nur, wenn es um die Zukunft geht: „Nächstes Jahr bin ich mit Sicherheit nur noch in beratender Funktion dabei“, richtet er gleichzeitig einen Appell an die Jungen, sich hier zu engagieren.


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