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Finanzspritze für Innsbrucker Rettung, Krisengespräch am Freitag

Als Sofortmaßnahme stellte das Land der Rettungsdienst GmbH 500.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Am Freitagnachmittag lädt Gesundheitslandesrätin Annette Leja zu einem Gespräch.

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Symbolfoto.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Nachdem der Betriebsrat des Innsbrucker Roten Kreuzes wegen der unzumutbaren Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst in den vergangen Tagen Alarm geschlagen hatte, hat das Land Tirol nun eine Sofortmaßnahme angekündigt. 500.000 Euro werden zur Verfügung gestellt, zusätzlich zu den ohnehin bereits laufenden Zahlungen, wie es in einer Aussendung am Donnerstag hieß. Diese Finanzspritze werde der Rettungsdienst GmbH übertragen, damit diese in ihrer operativen Verantwortung aktuelle Engpässe abfedern kann.

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„Das Rettungswesen in Tirol muss zu jeder Zeit in der gewohnten, hohen Qualität abgesichert sein. Die Notfall- und Krankenversorgung ist das höchste Gut und dies gilt es im Sinne der Bevölkerung zu gewährleisten – und das ohne Wenn und Aber, da gibt es für mich keine Kompromisse", sagte Gesundheitslandesrätin Annette Leja. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern müssten gleichzeitig gute Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen, „damit sie ihre Arbeit gut, gerne und in gewohnter Qualität und Effizienz verrichten können". Die Rettungsdienst GmbH erhalte jetzt in einem ersten Schritt sofort zusätzliche Finanzmittel, um die derzeitigen Herausforderungen zu bewältigen.

Am Freitagnachmittag wird es ein Gespräch mit der Gesundheitslandesrätin, den Geschäftsführungen der Rettungsdienst GmbH und des Roten Kreuzes Innsbruck sowie der zuständigen Fachabteilung des Landes Tirol und den Betriebsräten des Roten Kreuzes Innsbruck geben. Ziel sei es, mittel- und langfristige Lösungen zu finden, um die Situation im Rettungsdienst in Innsbruck nachhaltig zu verbessern, hieß es von Seiten des Landes. (TT.com)

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