Innsbruck-Land

Neuer Jugendtreffpunkt am Absamer Sportplatz ganz auf Holz

Sichtlich stolz präsentierten die Zimmereitechniker der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik unlängst bei der Firstfeier ihr Werk – den Holzbau für die neue Jugendanlaufstelle am Absamer Sportplatz.
© Gemeinde Absam

Am Absamer Sportplatz steht eine neue Jugendanlaufstelle des Vereins „JAM“ bereit.

Absam – „Die Jugend baut für die Jugend, das finde ich eine tolle Idee“, sagt der Absamer Bürgermeister Manfred Schafferer – und meint damit ein besonderes Projekt, das am Sportplatzgelände in Absam bauliche Form angenommen hat: Die Zimmereitechniker der Klasse 4a an der Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik in Absam haben – als eine ihrer Abschlussarbeiten – einen außergewöhnlichen Holzbau für die neue „Jugendanlaufstelle Absam“ geschaffen, von Entwurf und Planung bis zur Fertigung. Bei der feierlichen Präsentation – natürlich samt Firstspruch – zeigten sich dieser Tage alle Beteiligten begeistert.

„Bei uns ist die Freude über zusätzliche jugendrelevante Räumlichkeiten groß“, erklärt Regina Fischer vom Verein „JAM – Jugendarbeit Mobil Innsbruck Land-Ost“: „Das ist ein super Neuzugang in unserem Angebot für Jugendliche in Absam, verankert an einem jugendrelevanten Platz.“

Vor Ort werde das JAM-Team niederschwellig Projekte und Freizeitmöglichkeiten für die Zielgruppe im Alter von zwölf bis 19 Jahren anbieten, genauso werde hier aber Raum für Beratungsgespräche und Krisenintervention sein – sozialarbeiterische Kernkompetenzen der Jugendarbeiter.

Was Fischer besonders freut: „Bei der Planung ist man auf unsere Wünsche eingegangen“, von einer kleinen Terrasse bis zu einer Kreativwand, die von den Jugendlichen bereits gemeinsam mit einem Sprayer gestaltet wurde. Schon am heutigen Dienstag wird die neue Jugendanlaufstelle gemeinsam mit den jungen Menschen bespielt: Der heimische Beatboxer Samuel Plieger wird zur Eröffnung sein Können zeigen, eine kleine Jause gibt es obendrein. Künftig wird das JAM-Team zweimal pro Woche am Sportplatzgelände vor Ort sein (die Termine werden über die Social-Media-Kanäle von JAM bekannt gegeben) und sich gemeinsam mit den Jungen konkrete Vorhaben überlegen. So können sich die Jugendlichen schon bei der Möblierung der Räumlichkeiten einbringen. Das Absamer Jugendzentrum „Sunnseitn“ wird die neue Infrastruktur übrigens ebenfalls mitnützen.

Die Gemeinde Absam übernimmt die Materialkosten für das Projekt, laut BM Schafferer gibt es auch eine kleine Förderung des Landes. (md)