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Museum Stift Stams rückt Edith Stein ins Zentrum

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Edith Stein wurde am 9. August 1942 im KZ Auschwitz ermordet.
© AP Photo

Stams – Philosophin und Mystikerin, Jüdin und Christin, Frauenrechtlerin, Ordensfrau und Heilige, Opfer der Shoah: Zum 80. Todestag von Edith Stein, der Namenspatronin der benachbarten Hochschule, spannt das Museum Stift Stams mit einer Ausstellung zeitgenössischer Arbeiten einen Bogen weiblicher Mystik des Mittelalters bis in die Gegenwart. Idee und Auftrag stammen vom Kunsthistoriker und Bischof von Innsbruck Hermann Glettler. Besonders erfreut zeigen sich Rektorin Petra Steinmair-Pösel, Abt German Erd und Bischof Glettler, die gemeinsam für die Ausstellung verantwortlich zeichnen, dass sich Studierende und Lehrer der KPH Edith Stein mit einem informativen Rundgang zu Leben und Werk von Edith Stein im Neuen Kreuzgang des Stiftes beteiligen.

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Rund 30 Positionen hat Kurator Hubert Salden aus Galerien und Museen quer durch ganz Europa von Antwerpen über Berlin und Barcelona bis Wien zusammengestellt. Die künstlerischen Arbeiten greifen, so Salden, soziale Aspekte der Gesellschaft heute und deren Echo in der Lebenszeit von Edith Stein ebenso auf wie die Möglichkeiten des Bildnerischen als Ausdruck des Geistigen in einer pluralistischen bzw. von Diversität geprägten Gesellschaft.

Am 9. August findet um 17 Uhr ein Festgottesdienst in der Basilika statt, die feierliche Eröffnung im Museum um 19 Uhr. Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Samstag, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertag von 13 bis 17 Uhr. (TT)


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