Erinnerungsarbeit am Landhausplatz: Gestürzte Entscheidung
Stunk um die künstlerische Erinnerungsarbeit am Landhausplatz: Das Land Tirol entschied sich für einen „Balkensturz“ und gegen die einberufene Fachjury.
Von Barbara Unterthurner
Innsbruck – Seit Mittwoch steht fest, am Landhaus wird es einen „Balkensturz“ geben. Mit der künstlerischen Intervention von Ramesch Daha und dem Architekturkollektiv AKT will das Land Tirol ein zeitgemäßes Zeichen der Erinnerung an ein dunkles Kapitel der Geschichte in Tirol setzen. Direkt dort am Neuen Landhaus, mit dessen einstiger Funktion als Gauhaus sich nach 1945 lange niemand beschäftigen wollte. 21 symbolisch aus den Fenstern des einstigen „Hofer-Zimmers“ von Gauleiter Franz Hofer „gestürzte“ Balken sollen das nun ändern. Ramesch Dahas Intervention will zur Reflexion über die Vergangenheit anregen. Die zuständigen LandesrätInnen Beate Palfrader und Johannes Tratter (beide ÖVP) jedenfalls hat das überzeugt.
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