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Alles oder nichts: Gegen Norwegen wartet auf ÖFB-Elf das erste Finale

Ein Unentschieden im heutigen Schlager in Brighton gegen Norwegen reicht den ÖFB-Damen zum Aufstieg in das EM-Viertelfinale. Dort würde dann Titelkandidat Deutschland warten.

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Mit den zwei Tirolerinnen Kathi Schiechtl und Nicole Billa wollen die ÖFB-Damen auch nach dem Entscheidungsspiel gegen Norwegen jubeln.
© imago

Von Birgit Riezinger

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Bagshot, Brighton – Von einem „abscheulichen Abend“ sprach Norwegens Teamchef Martin Sjögren nach dem 0:8 gegen England. Dennoch kann sich sein Team noch für das EM-Viertelfinale qualifizieren – mit einem Sieg am heutigen Freitag (21 Uhr, ORF eins) in Brighton gegen Österreich.

Österreichs Teamchefin Irene Fuhrmann hofft, dass die Norwegerinnen noch unter der Pleite leiden werden, rechnet aber nicht damit. „Sie sind so professionell und haben so gute Einzelspielerinnen. Ich gehe davon aus, dass sie komplett anders auftreten werden.“ Aus Norwegens Team, das in der Weltrangliste zehn Plätze vor Österreich liegt, stechen drei Spielerinnen heraus: Ada Hegerberg, Caroline Graham-Hansen und Guro Reiten.

Das ÖFB-Team hält mit seinem Prunkstück, der Defensive, entgegen. In bisher sieben EM-Partien hat es nur zwei Tore kassiert. Um zum zweiten Mal nach 2017 ins Viertelfinale einzuziehen, reicht den Österreicherinnen ein Remis – ein 0:0 wird auch genommen. Fuhrmann: „Das Wichtigste ist, dass wir kein Tor bekommen. Aber wir können auch Tore erzielen.“ Zuletzt tat sich Österreich schwer, den letzten Pass anzubringen. Tirols Torjägerin Nicole Billa habe nicht die Bälle bekommen, um ein Tor zu erzielen.

⚽ Frauen-EURO, Gruppe A

Österreich – Norwegen 21.00 Uhr, Brighton; live ORF 1.

  • Österreich: Zinsberger; ­Schiechtl, Wenninger, Schnaderbeck, Hanshaw; Zadrazil, Puntigam, Feiersinger; Hickelsberger-Füller, Billa, Dunst.

Nordirland – England 21.00 Uhr

Verzichten muss Fuhrmann auf die Torschützin zum 2:0 gegen Nordirland. Katharina Naschenweng wurde am Dienstag positiv auf Covid getestet. Laura Wienroither ist indes wieder negativ und seit Mittwoch im Training. Ob sie oder die Tirolerin Katharina Schiechtl, die am Montag das 1:0 erzielt hat, heute als rechte Außenverteidigerin auflaufen wird, ist offen.

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Für die 21-jährige Marie Höbinger wäre das Match gegen Norwegen ein besonderes. Sie träfe auf ihr fußballerisches Vorbild: Guro Reiten von ihrem Lieblingsklub Chelsea. Irgendwann bei Chelsea zu spielen, ist ihr Traum.

Sollte das ÖFB-Team das Viertelfinale erreichen, würde dort Deutschland warten. Für Höbinger, die im Alter von 13 Jahren nach Potsdam gegangen ist, wäre es ein spezielles Duell. „Österreich gegen Deutschland ist immer ein Klassiker.“

Public Viewing: Nach dem 2:0 über Nordirland gibt es auch heute (21 Uhr) in Kooperation vom Einkaufszentrum Sillpark und dem TFV-Frauenreferat die Gelegenheit, den ÖFB-Frauen live gemeinsam die Daumen zu halten.


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