Kolumbien

Drei tote Kinder durch Erdrutsch auf Schule in Kolumbien

Anwohner und Rettungskräfte suchen nach Überlebenden in einer ländlichen Schule.
© dpa

Medellin/Bogota – Drei Kinder sind bei einem Erdrutsch auf eine Schule im Nordwesten Kolumbiens ums Leben gekommen. „Heute sind wir voller Trauer über den Verlust von drei kleinen Kindern in der Gemeinde Andes", hieß es in einem Tweet der für den Katastrophenschutz und das Risikomanagement zuständigen Behörde des Departments Antioquia am Donnerstag (Ortszeit). „Ihren Familien gilt unsere Umarmung und Solidarität."

Die Kinder, ein Bub und zwei Mädchen, waren der kolumbianischen Zeitung El Tiempo zufolge fünf und sechs Jahre alt. Zwei weitere Kinder wurden demnach verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Der Erdrutsch ereignete sich, als die Kinder der Schule in einer ländlichen Gegend gerade Pause hatten und auf dem Schulhof spielten, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Lehrerin berichteten. Insgesamt hätten an diesem Tag 22 Kinder Unterricht gehabt.

„Such- und Rettungsteams sind in dem Dorf Tapartó in der Gemeinde Andes bereits im Einsatz", schrieb der kolumbianische Präsident Iván Duque auf Twitter. Mehr als 200 Freiwillige aus Tapartó hätten sich an den Rettungsarbeiten beteiligt, schrieb die Zeitung El Tiempo unter Berufung auf die Regierung des Departments. Demnach sei der Erdrutsch auf das im Berg aufgestaute Wasser zurückzuführen. (APA/dpa)