Tennis

Kopp beim ITF-Turnier in Telfs nach Marathonmatch ausgeschieden

Nach einem harten Kampf musste sich Sandro Kopp in der zweiten Runde dem Tschechen Petr Nouza knapp in drei Sätzen beugen.
© gepa/Steiner

Der Tiroler Sandro Kopp verlor gestern beim ITF-Turnier in Telfs gegen Petr Nouza 6:7, 6:4, 3:6. Maximilian Neuchrist hält die rot-weiß-roten Farben hoch.

Telfs - "Ich hätte gewinnen müssen", ärgerte sich Sandro Kopp nach der gestrigen Drei-Satz-Niederlage gegen den Tschechen Petr Nouza. Der Kramsacher musste somit, wie im Vorjahr, bereits in der zweiten Runde die Segel beim ITF-Turnier am Telfer Birkenberg streichen. Nach seinem starken Auftritt beim Auftakterfolg gegen den Spanier Alvaro Lopez San Martin wurmte den 22-Jährigen gestern vor allem der Verlust des ersten Satzes im Tie-Break: "Ich war immer in Führung und habe den Satz noch aus der Hand gegeben."

Die richtige Reaktion mit dem Gewinn des zweiten Durchgangs (6: 4) weckte Hoffnung für den Entscheidungssatz. "Bei seinem Aufschlag hatte ich fast immer Breakchancen", sprach Kopp von zahlreichen ungenutzten Möglichkeiten, weshalb er nach zwei Stunden und 45 Minuten den Kürzeren (3:6) zog. Gegen Nouza verlor der Tiroler zum zweiten Mal ganz knapp (bei einem Erfolg) und ortete Parallelen zur letzten Niederlage: "Damals hatte ich nach drei eigenen Matchbällen verloren."

📊 ITF-25-Turnier in Telfs (25.000 US-Dollar)

  • Achtelfinale: Nouza (CZE) - Kopp (AUT) 7:6, 4:6,6:3; Kirkin (TUR/1) - Veldheer (NED) 6:0,6:2; Neuchrist (AUT/4) - Emesz (AUT) 7:6,6:3. Doppel, Viertelfinale: Kopp/Veldheer (AUT/NED/4) - Dragomirov/Wolfschmidt (GER) 4:6,4:6; Horak/Siniakov (CZE) - Glöckler/Waldner (AUT) 6:4,6:4.

Der für den TC Telfs spielende Niederländer Mick Veldheer hatte gegen den topgesetzten Türken Eski Kirkin keine Chance und unterlag glatt 0:6,2:6. Maximilian Neuchrist ist nun der einzig verbliebene Österreicher im Viertelfinale, dort trifft er auf den Deutschen Peter Heller.

Im Doppel-Viertelfinale verlor der Tiroler Niklas Waldner sein Doppel mit Michael Glöckler gegen die tschechische Paarung Horak/Siniakov. (tomi)