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Landecker Schlossgalerie entsteht: Mit dreiwöchiger Totalsperre ins Finale

Die Betonarbeiten bei der Landecker Schlossgalerie sind fertig. Ende August muss die Straße noch einmal komplett gesperrt werden.

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Am Dienstag wurde der letzte Abschnitt der 720 Meter langen Schlossgalerie betoniert. Im Oktober soll die Verkehrsfreigabe erfolgen.
© Strabag/Haberfellner

Von Matthias Reichle

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Landeck, Fließ – 146 Kubikmeter Beton und 18 Tonnen Stahl vollendeten den „Rohbau“ – diese Woche wurde in Landeck ein weiterer Etappensieg gefeiert. Nach zwei Jahren konnte das letzte Segment der Schlossgalerie fertiggestellt werden. Zuletzt wurde unter Hochdruck gearbeitet, um die Betonarbeiten so schnell wie möglich voranzutreiben. „Wir sind auf den Tag genau im Zeitplan. Es hat zuletzt alles perfekt funktioniert – nach all den anfänglichen Schwierigkeiten“, freut sich Günther Guglberger, Leiter der Abteilung Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol, über die raschen Baufortschritte der letzten Monate.

Denn das war nicht immer so – Rückblick: Die 720 Meter lange Schlossgalerie sollte einen besonders labilen Abschnitt der Landecker Straße (L76) zwischen der Südausfahrt und der Fließer Au schützen. Doch wenige Wochen nach Start 2020 wurde die Baustelle selbst Opfer eines gewaltigen Felssturzes. Niemand wurde verletzt – doch die ursprünglich für wenige Wochen angesetzte Totalsperre der Landecker Straße verlängerte sich aufgrund der schwierigen geologischen Situation auf eineinhalb Jahre.

Nun geht die Schlossgalerie ins Finale. „Eine Verkehrsfreigabe im Oktober ist realistisch“, sagt Guglberger – man werde die Straße sicher keinen Tag länger zulassen als nötig, versichert er. „Wenn wir eine Woche früher fertig werden, geht sie auch eine Woche früher auf.“

Seit Dezember ist die L76 zwischen der Fließer Au und Landeck zumindest wieder einspurig (in Richtung Landeck) befahrbar. Mit Ende August muss die Strecke allerdings für drei weitere Wochen komplett gesperrt werden.

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„Die Totalsperre dauert vom 29. August bis zum 16. September“, betont Bauleiter Thomas Schuler von der Strabag. Man benötigt die Zeit, um den Schalwagen zu demontieren und die 720 Meter lange Galerie zu asphaltieren. Danach wird die L76 – wenn auch nur noch kurz – einspurig bleiben, um etwa die Bodenmarkierungen und Beleuchtungsabeiten abzuschließen, erläutert Günter Köhle vom Baubezirksamt Imst. Ob mit Ampelregelung oder als Einbahn (wie bisher), sei noch nicht geklärt. In den nächsten Wochen wird der Innenausbau vorangetrieben – die Fahrbahn für die Asphaltierung vorbereitet.

Fertig ist die Galerie mit Oktober allerdings noch nicht. Die Restarbeiten werden sich ins kommende Jahr hineinziehen. Davon dürften aber die Autofahrer nur noch wenig spüren.


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