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Sonne und heiße News: TT-Cafe machte in Landeck Station

Am Samstag machte das TT-Cafe in Landeck Station. Viel Musik und spannende Interviews lockten zahlreiche Besucher auf den neuen Stadtplatz.

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Zahlreiche Besucher zog es am Samstag zum TT-Cafe nach Landeck.
© Axel Springer

Von Matthias Reichle

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Landeck – Es war ein strahlend schöner Tourstopp des TT-Cafes in Landeck. Am Samstag lud die Tiroler Tageszeitung zum Frühstück ein – und der Sommer war Zaungast. Dementsprechend groß war der Durst: 2500 Tassen Testa Rossa caffè vom Handelshaus Wedl, 900 Flaschen Silberquelle-Mineralwasser und 1500 Stück Gebäck der Hofer Backbox gingen über den TT-Tresen. Für Musik sorgte die Band PrimeTime. Es wurde gefrühstückt, geratscht und den Interviews gelauscht.

TT-Cafe in Landeck

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Silvrettaseilbahn-Chef Günther Zangerl eröffnet eine Therme.

Silvrettaseilbahn-Chef Günther Zangerl eröffnet eine Therme.

© Axel Springer

Moderatorin Anita Kapferer und Glückskind Richard nahmen die Ziehungen beim Gewinnspiel vor.

Moderatorin Anita Kapferer und Glückskind Richard nahmen die Ziehungen beim Gewinnspiel vor.

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Moderatorin Anita Kapferer und TT-Chefredakteuer Alois Vahrner begrüßten den frischgewählten ÖVP-Chef Toni Mattle auf der Bühne. „Dass Landeshauptmann Günther Platter zurücktritt, war auch für mich eine große Überraschung – damit hat auch in der ÖVP niemand gerechnet“, gestand er am Samstag. Letzte Umfrageergebnisse rund um die Landtagswahl im Herbst, die die ÖVP bei rund 30 Prozent sehen, geben zwar auch ihm zu denken, aber „in schweren Zeiten bin ich noch nie davongelaufen“.

Den Alkohol- oder Psychopharmaka-Sager des Bundeskanzlers, der zuletzt für Aufsehen sorgte, kritisiert Mattle als „unpassend“. „Wenn es so große Sorgen in der Bevölkerung gibt, nützt es nichts, die Flucht in Berauschungsmitteln zu suchen. Da braucht es den Blick nach vorne.“

Steigende Energiekosten beschäftigen derzeit auch die Ischgler Touristiker. „Die Preise gehen ja durch die Decke, wir sind ein energieintensives Unternehmen“, betonte der Vorstand der Silvrettaseilbahn AG, Günther Zangerl. „Das ist eine sehr große Herausforderung – neben Corona.“ Die Seilbahn tätigt derzeit trotzdem die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte – nicht etwa am Berg, sondern im Tal. Die 70 Millionen Euro teure Silvrettatherme soll noch heuer eröffnet werden.

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Von der Tourismushochburg zum kleinsten TVB Tirols. „Wir setzen stark auf sanften Tourismus“, erzählte die Geschäftsführerin des Tourismusverbands TirolWest, Simone Zangerl. Wandern boomt derzeit, erst kürzlich hat man den Tiroler Burgenweg eröffnet, der rund um den Talkessel Landeck führt. Zangerl hat derzeit eine besondere Freude, weil man bereits im Oktober ins neue TVB-Gebäude am Eingang der Malserstraße einziehen wird.

Simone Zangerl (Geschäftsführerin des Tourismusverbands TirolWest), TT-Chefredakteur Alois Vahrner und die junge Kappler Freestyle-Skifahrerin Lara Wolf.
© Axel Springer

Ganz anders als viele Corona-geplagte Touristiker hat die junge Kappler Freestyle-Skifahrerin Lara Wolf gerade den besten Winter ihrer Karriere hinter sich – inklusive ihres ersten Stockerlplatzes im Weltcup. Schwindlig wird den Zuschauern gern bei Wolfs bestem Trick. „Ich mache einen Köpfler in die Landung und eine dreieinhalbfache Schraube“ – derzeit ist sie die einzige Frau, die das beherrscht. „Der Sport ist nicht ungefährlich“, gab sie zu.

Weniger dramatisch, dafür sehr harmonisch geht es derzeit im Landecker Gemeinderat zu. „Wir sind ja gewählt, um für die Stadt zu arbeiten und nicht um uns gegenseitig zu befetzen“, sagte der Landecker Bürgermeister Herbert Mayer. Trotzdem sind die Herausforderungen groß – etwa bei der krisengeplagten Venetbahn, wo man die Weichen für die Zukunft stellen muss. Man sei dabei, einen Prozess zu starten, „bei dem wir auch die Bevölkerung einbinden werden“.

Gut gelaunt war der Stanzer „Zwetschkenpapst“ Stefan Nothdurfter. Keine Überraschung – darf er doch heuer nach mehreren schwierigen Jahren endlich mit einer „Vollernte“ rechnen. „Früher war das normal, die letzten Jahre waren für die Bauern eine Zitterpartie“, sagte Nothdurfter. „Das Interesse am Bäumepflanzen schwindet.“

„Wir sind zurück auf dem Weg zur Normalität“, betonte Atti Pahl, die Chorleiterin engagiert sich im Tiroler Chorverband. Über 40 Chöre gibt es im Bezirk Landeck – Corona war gerade für sie eine harte Zeit. Man kämpft außerdem mit Nachwuchsproblemen. „Man muss am Image arbeiten, dass es cool ist zu singen.“ Im „Unruhestand“ ist Hermann Delago. Der Kapellmeister der Perjener Musik gab heuer den Taktstock ab. „Nach 3000 Auftritten habe ich die Pension verdient“, schmunzelt er. Er schmiedet aber zahlreiche Pläne für die Zukunft – nicht nur in seiner Zweitheimat Indonesien, wo er Starstatus genießt, auch in Tirol hat er noch viel vor.

Zum Schluss gab es auch noch einiges zu gewinnen – dabei spielte Glückskind Richard die Hauptrolle. Einen 300-Euro-Gutschein für das Einkaufszentrum DEZ gewann Hermann Melekusch aus Vils, das Kaffee-Genussset von Testa Rossa nahm Franz Bichler aus Pfunds mit nachhause.


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