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Ein Tag mit Markus Abwerzger: „Zuhause haben meine zwei Frauen das Sagen“

Der FPÖ-Spitzenkandidat auf der Terasse seines Hauses mit Blick auf die Kalkkögel, sein „Wohnzimmer“.
© Böhm

Ein Vormittag mit FP-Spitzenkandidat Markus Abwerzger führt vom Schnellgehen in Omes über seine Kanzlei bis ins Stammgasthaus.

Von Alexandra Plank

Axams, Innsbruck – Markus Abwerzger ist gerne bereit, über Privates zu reden, sagt er, er möchte aber weder Bilder von seinem Zuhause in Axams, das unter der Aufsicht seiner Frau Martina renoviert, sie präzisiert „restauriert“, wird, und auch nicht von der siebenjährigen Tochter Elisa. „Es gibt zu viele verrückte Leute“, sagt der FPÖ-Politiker, er ist im Zivilberuf Anwalt.

Markus Abwerzger verbringt seine Mittagspause häufig im Stiegl.
© Böhm

Von der Terrasse des Hauses, das die Abwerzgers vor zwei Jahren erworben haben, bietet sich ein herrlicher Blick auf die Kalkkögel. „Das ist praktisch unser Wohnzimmer“, sagt der gebürtige Vorarlberger und berichtet, dass ihn seine Frau, eine Düsseldorferin, erst zum Bergfex gemacht habe, wie auch zum Taucher. Tochter Elisa liebt ebenfalls die Berge, am Mittwoch haben Mutter und Tochter den Hohen Burgstall erklommen.

Seine Partei sei für den Brückenschlag von der Axamer Lizum in die Schlick 2000 gewesen, sagt Abwerzger. Nun sei er froh, dass das Projekt ad acta gelegt wurde. „Die Verbindung mit der Mutterer Alm ist wichtig, der Brückenschlag hätte lange Gondelfahrten bedeutet, die Menschen wollen Ski fahren, nicht Lift fahren.“ Ihre Freizeit verbringen die Abwerzgers zu 100 Prozent zusammen, oft am Berg.