Frauen-EURO

Torfrau El Sherif springt für Kresche ein, Naschenweng Corona-negativ getestet

Mariella El Sherif könnte bald beim Teamtraining zupacken.
© GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Mariella El Sherif ist am Montag ins Flugzeug in Richtung London gestiegen. Die 17-jährige Torfrau von Sturm Graz wurde ins EM-Teamquartier von Österreichs Frauen-Nationalteam beordert, da Isabella Kresche aufgrund einer Knöchelverletzung derzeit zum Zuschauen gezwungen ist.

London – Die vergangene Saison bei St. Pölten tätig gewesene Schlussfrau war am Sonntag im Finish des Trainings im Rasen hängengeblieben, das Ergebnis einer MR-Untersuchung stand noch aus.

Davon ist auch abhängig ob El Sherif, die in der Vorbereitung auf das Turnier noch dabei gewesen war, dann aber aus dem ÖFB-Großkader gestrichen worden war, auch offiziell auf der UEFA-Kaderliste nachnominiert wird. Wichtig ist die dritte Torfrau nicht unbedingt für die Spiele, allerdings sehr wohl im laufenden Trainingsbetrieb. Auch deshalb reagierte der ÖFB in diesem Fall sehr schnell.

Während bei den Feldspielerinnen keine Nachnominierungen mehr möglich sind, gibt es bei den Torleuten eine Ausnahme. Kresche, genauso Ersatz-Goalie wie Jasmin Pal hinter der Nummer eins Manuela Zinsberger, konnte jedenfalls im Gegensatz zum ersten Schock der Verletzung am Sonntag wieder ohne Krücken gehen.

Gute Nachrichten gibt es zudem von Katharina Naschenweng. Die 24-jährige Außenspielerin wurde mittlerweile negativ auf das Coronavirus getestet. Sollten die am Montag durchgeführten medizinischen Tests samt Blutwerten, deren Ergebnisse am Dienstag erwartet werden, passen, wird die Hoffenheim-Legionärin bereits am Dienstagnachmittag wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. Das war zuvor auch bei Laura Wienroither der Fall gewesen, die nach einer mehrtägigen Corona-Pause beim 1:0 gegen Norwegen ihr Comeback gegeben hatte. (APA)

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