Bezirk Imst

Alpine Artzeit im Gurgl Carat

Seit Jänner 2020 ist das Carat in Betrieb. Vor einer Woche wurde der Neustart nach der Pandemie verkündet, ab Samstag gibt es dort die „Alpine Artzeit“.
© Carat Gurgl

Das Carat in Obergurgl ist offiziell in Betrieb. Sechs Künstler präsentieren sich.

Obergurgl – Vor einer Woche wurde das Gurgl Carat mit rund 100 Gästen aus Tourismus, Wissenschaft und Politik eröffnet. Europas höchstgelegenes Konferenzzentrum weist bereits eine bewegte Geschichte auf: Nach der Fertigstellung im Jänner 2020 und ersten Veranstaltungen kam mit dem Lockdown im März wieder das Aus. Es folgte ein Auf und Ab mit kleineren und größeren Events mit Schutzmaßnahmen, Absagen und ersten internationalen Veranstaltungen. Die offizielle Eröffnungsfeier mit Segnung des Gebäudes am vergangenen Donnerstag markierte nun den formellen Neustart nach der Pandemie. Langfristig soll das Gurgl Carat nicht nur zur Belebung des Dorfzentrums beitragen, sondern aus Obergurgl die Top-Kongressdestination der Alpen machen.

Einen mehr als würdigen Start erfährt das Carat ab Samstag: Da findet nämlich um 20 Uhr die Vernissage für eine besondere Ausstellung statt – „Alpine Artzeit“ nennt sich diese Schau von sechs Künstlerinnen und Künstlern, die eine enge Verbindung zum Ötztal haben: Alexander Maria Lohmann, Nino Malfatti, Anna Vogel, Jessie Pitt, Hannah Philomena Scheiber und Peter Stoeckl zeigen vom 24. Juli bis 15 August jeweils zehn Werke. Dazu werden auch Workshops angeboten (www.gurgl.com/summer/events/alpine-artzeit). Initiatorin Scheiber freut: „Jeder von uns hat ein Atelier im Ötztal und beschäftigt sich auch mit dem Thema Landschaft.“ Scheiber und Pitt sind bekannt für ihre flächigen bis filigranen Auseinandersetzungen mit Bergen und Fels. Lohmann, der derzeit auch im „erbe kulturraum“ der Raika Sölden ausstellt, beschäftigt sich mit Fotografie. Nino Malfatti zeigt auch eine Ansicht des Acherkogels, des nördlichsten 3000er der Alpen am Eingang des Ötztals. „Eine einmalige Geschichte zum Nulltarif“, so Scheiber. Am Samstag findet jedenfalls ab 20 Uhr eine Podiumsdiskussion statt.

Ob sich die „Alpine Artzeit“ etablieren wird, ist noch nicht sicher. Tatsache ist, das das ARTeVent, das zuletzt 2020 stattgefunden hat, als Kunstfestival mittlerweile Geschichte ist. (TT, pascal)

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