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Mit dem Kochlöffel am Himmel kratzen: Arbeiten auf 3454 Metern

Wie bringt man einen Koch auf den höchstgelegenen Arbeitsplatz Österreichs? Toni Riepler, Wirt der Erzherzog-Johann-Hütte am Großglockner, startete eine ungewöhnliche Suchaktion. Dann ist kurzerhand ein Koch aufgestiegen, der lange andere Wege ging.

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Arbeit an extremen Orten kann Spaß machen: Lena, Hannes (hinten), Koch Michael, Dawa und Kunga (Sherpas), hinten Luisa und Hüttenwirt Toni (v. l.). Nicht im Bild sind die guten Seelen im Tal.
© Fotos: imago, Christoph Wastl

Von Sabine Strobl

Hungrig in der Schutzhütte sitzen? Diese Vorstellung ist für eine Bergsteigerseele äußerst unangenehm. Personalmangel ist im Gastgewerbe schon länger ein Problem, aber dass der Koch der höchstgelegenen Schutzhütte Österreichs vor Saisonstart ausfiel, hat Hüttenwirt Toni Riepler Ende Mai fast „aus der Bahn geworfen“. Der Bergführer und Bergretter, der seit sechs Jahren mit seinem Team auf 3454 Metern Höhe am Großglockner, höchster Berg Österreichs, die Gäste versorgt, begab sich beherzt auf die Suche nach einem neuen Küchenchef.


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