Innsbruck

Stadt Innsbruck sichert sich wichtige Gründe im Westen

Gute Stimmung herrschte bei (v. l.) Vize-BM Markus Lassenberger, Vize-BM Hannes Anzengruber, GR Christoph Kaufmann, GF Franz Danler (IIG), Josef Nocker, BM Georg Willi und StR Elisabeth Mayr.
© Stadt Ibk./Jäger

Innsbruck – Es waren laut städtischer Aussendung „lange und durchaus fordernde Verhandlungen“: Nach einstimmigem Gemeinderatsbeschluss Mitte Juli wurde diese Woche der Kaufvertrag zwischen Josef Nocker und der Stadt Innsbruck für ein großes, strategisch bedeutsames Grundstück unterschrieben: Die Stadt erwirbt 40.000 Quadratmeter Fläche ganz im Westen zwischen Flughafenareal und Kranebitter Allee.

„Damit können drei Projekte verwirklicht werden“, freut sich BM Georg Willi: „Einmal ist das ein Fußballplatz für die Sportbegeisterten von Innsbruck. Josef Nocker wird seine angrenzende Wiese, die direkt zum Inn hin abfällt, als Liege- und Freizeitfläche und dort, als drittes Projekt, einen Gastronomiebetrieb ähnlich dem deck47 am Baggersee entwickeln.“ Die Liegewiese werde öffentlich zugänglich und auch ohne Konsumzwang nützbar sein.

Zentral sei, dass mit dem Vertrag „auch eine gute Lösung für die Sportplatzfrage in Kranebitten gesichert ist“, so Willi, der GF Franz Danler von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) für die Verhandlungsführung dankt.

„Der Sportplatz muss nicht oberhalb und mitten im Wohngebiet gebaut werden“, sondern entstehe unten an der Straße in direkter Nähe zur Haltestelle der Tram-/Regionalbahn, erklärt Danler.

Grundstücksverkäufer Josef Nocker war unter anderem wichtig, einen wirtschaftlichen Impuls im Stadtteil Kranebitten setzen zu können: „Ich freue mich, für den Erholungsbereich samt gastronomischem Angebot verantwortlich sein zu dürfen.“

In einem nächsten Schritt führen IIG und Stadtplanung nun die Grundlagenprüfung für die rechtliche und fachliche Umsetzung durch, darauf aufbauend soll dann die Flächenwidmung erfolgen.

Der Kaufpreis liegt laut Auskunft des Bürgermeisterbüros bei 195 Euro/m2 (es handle sich dabei aufgrund der unterschiedlichen geplanten Nutzungen am Areal um einen „Mischpreis“), in Summe also ca. 7,8 Mio. Euro. (TT)

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