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Mit Putin vereint: Baerbock findet Erdogans Foto „mehr als unverständlich"

Putin, Raisi und Erdogan händehaltend verbunden – mit diesem Bild von ihrem Gipfeltreffen senden die drei Staatschefs von ihrem Gipfeltreffen ein Signal der Einigkeit. So viel offensichtliche Nähe zwischen dem Kremlchef und dem Präsidenten des NATO-Staats Türkei findet die deutsche Außenministerin Baerbock sehr irritierend.

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Das Foto entstand am Dienstag beim Gipfeltreffen der Staatschefs in Teheran.
© IMAGO/Sergei Savostyanov

Berlin – Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan für dessen Pose auf einem Gruppenfoto mit den Präsidenten Russlands und des Irans kritisiert. Das Bild, das am Dienstag bei einem Gipfeltreffen Erdogans mit Kremlchef Wladimir Putin und dem Iraner Ebrahim Raisi in Teheran entstanden ist, zeigt die drei autoritär regierenden Staatsoberhäupter, wie sie sich lächelnd an den Händen halten.

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„Dass der türkische Präsident mit auf diesem Foto ist, das ist eine Herausforderung, um es mal freundlich zu sagen", sagte Baerbock der Bild-Zeitung. Die Türkei als NATO-Staat gebe der Ukraine militärisch „massive Unterstützung" im Krieg gegen den Angreifer Russland und sei auch am jüngsten Abkommen zur Sicherung ukrainischer Getreideexporte beteiligt, merkte die Grünen-Politikerin an. „Deswegen ist mir dieses Foto mehr als unverständlich, gerade aus Sicht eines NATO-Mitglieds."

Die Konstellation auf dem Bild zeige zudem, wie wichtig es sei, „dass wir mit Wertepartnern zusammenstehen", die „an die internationalen Regeln nicht nur glauben, sondern für sie eintreten", fügte Baerbock hinzu. „Weil es gibt andere Akteure, die nicht für unsere Werte einstehen, und die verbünden sich im Zweifel auch."

Bei dem Gipfeltreffen in der iranischen Hauptstadt ging es offiziell um eine Verbesserung der Lage im Bürgerkriegsland Syrien. Russlands Krieg gegen die Ukraine dürfte aber ebenfalls Thema gewesen sein, auch wenn er öffentlich nicht zur Sprache kam. Nach außen hin gibt sich der Iran in dem Krieg zwar neutral, doch die Sympathien der iranischen Führung für Russland sind bekannt.

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