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Sinfonisches Blasorchester Tirol bei Weltmeisterschaft: „Bronze glänzt wie Gold“

Das Sinfonische Blasorchester Tirol schafft es beim „World Music Contest“ in Kerkrade sensationell aufs Siegerpodest.

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Im hochkarätig besetzten internationalen Teilnehmerfeld sorgte das „Sinfonische Blasorchester Tirol“ für Begeisterung.
© Schlögl

Von Hubert Trenkwalder

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Kerkrade (NL) – Der Jubel bei den knapp 80 Musikerinnen und Musikern des Sinfonischen Blasorchesters Tirol war groß, als am vergangenen Sonntagabend das Endergebnis der Blasorchester-Weltmeisterschaft feststand: Mit einer herausragenden Leistung holten die Tiroler bereits bei ihrem ersten Antreten den dritten Platz in der höchsten Spielklasse für Blasorchester und schrammten in der Endabrechnung sogar nur haarscharf am Weltmeistertitel vorbei.

Der geht übrigens an das Orchester Harmonie St. Cecilia Grevenbicht-Papenhoven und bleibt somit im Gastgeberland Niederlande.

Mit einer leidenschaftlichen Interpretation der beiden Wertungsstücke begeisterte das SBT nicht nur das Publikum in der bekannten Roda Hall, sondern konnte auch die Juroren aus Japan, Norwegen und Belgien überzeugen: Für das eigens für den Bewerb komponierte Pflichtstück „Nitescence crépusculaire“ gab es sogar die Höchstwertung aller teilnehmenden Orchester.

Stolz auf sein Orchester: Dirigent Bernhard Schlögl!
© SBT

Schon seit Anfang des Jahres habe man sich intensiv auf die WM-Teilnahme vorbereitet, dass dieses Ergebnis dennoch eine Sensation für die Tiroler ist, bestätigt Dirigent Bernhard Schlögl voller Freude: „Wir haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Eigentlich war schon die Qualifikation für den ,World Music Contest‘ ein riesiger Erfolg. Dass wir jetzt mit der Bronzemedaille im Gepäck zurück nach Hause fahren, ist eigentlich unglaublich. Das ist das Ergebnis des unglaublichen Engagements, das alle Musiker in den letzten Wochen und Monaten an den Tag gelegt haben!“

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Das 2016 gegründete Sinfonische Blasorchester Tirol ist das erst dritte österreichische Orchester, das in Kerkrade in der höchsten Division antritt. Mit dem jetzt eingefahrenen Erfolg macht das SBT auch in der internationalen Blasmusikszene auf sich aufmerksam, eine erneute Teilnahme beim nächsten „World Music Contest“ in vier Jahren wird bereits angepeilt: „Wir wollen uns in Zukunft vermehrt auch international präsentieren – mit dem großen Ziel, beim nächsten WMC wieder dabei zu sein und uns auf Spitzenniveau mit anderen Blasorchestern messen zu können“, verspricht Schlögl.


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