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Die Löwinnen und das Lächeln: England hofft gegen Schweden auf Finaleinzug

Im ersten EM-Halbfinale trifft England heute (21 Uhr) auf Schweden. In Sheffield wollen die Gastgeberinnen erstmals seit 2009 wieder ins Endspiel eines großen Turniers einziehen.

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Hoch das Bein: Die englischen Löwinnen wollen heute (21 Uhr) ins Finale tanzen – und damit ein ganzes Fußball-Land lächeln lassen.
© imago

London – Auch in England sind die Sorgen der Menschen angesichts steigender Lebenskosten und Treibstoffpreise groß. Eine Tatsache, die Nationalspielerin Fran Kirby nicht verborgen geblieben ist: „So sehr wir auch gewinnen wollen, wir wollen den Menschen auch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern“, sagte die 29-Jährige. „Wenn sie den Fernseher einschalten, können wir ihnen hoffentlich für 90 Minuten eine Flucht vom Alltag bieten, dann können sie jubeln und sehen, wie leidenschaftlich wir für dieses Land spielen.“

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Schweden ist heute (21 Uhr, live ORF 1, ARD) im Halbfinale die vorletzte Hürde auf dem Weg zum Sommermärchen, es wäre der erste große Titel der englischen Fußball-Frauen. Und dieser scheint ihnen nach den bisherigen Leistungen durchaus zuzutrauen:

In vier ausverkauften Spielen mit gesamt rund 157.500 Zuschauern überzeugten die Engländerinnen bisher mit 14:0-Toren in der Gruppenphase und einem 2:1 nach Verlängerung gegen Spanien im Viertelfinale. „Es ist eine Riesenchance“, sagte Verteidigerin Lucy Bronze.

Herausragend präsentierte sich bislang Beth Mead, die mit fünf Treffern die Torschützenliste anführt. Die 27-Jährige bleibt aber vorsichtig. „Schweden ist eine athletische Mannschaft mit vielen guten Spielerinnen. Sie waren vielleicht bisher noch nicht in Hochform, aber jedes Mal, wenn wir gegen sie spielen, spielen sie gut“, erklärte sie.

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Das unterstreicht auch die Statistik: Schweden hat von sieben Duellen gegen England erst eines verloren, und das ist 38 Jahre her. Entsprechend zuversichtlich gehen die Schwedinnen in die Partie. „Unsere Spielerinnen haben enorme Stärken, was uns zu einer starken Gruppe macht“, betonte Teamchef Peter Gerhardsson, der viel Vorfreude ausstrahlte, aber auch personelle Sorgen hat: Im Team gab es mehrere positive Corona-Tests, die Flügelspieler Hannah Glas und Jonna Andersson verpassten deshalb das Viertelfinale gegen Belgien (1:0). Kosovare Asllani ließ das Training am Sonntag aus. (t.w., dpa)


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