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Platter im Interview: „Hätte gerne Korridormaut realisiert“

Im großen „Tirol Live“-Sommerinterview bezeichnet der scheidende Landeshauptmann Günther Platter seine Entscheidung für Schwarz-Grün als richtig. Die Pandemie sei eine Zäsur in seiner Amtszeit gewesen.

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Günther Platter (r.) bricht im Gespräch mit TT-Chefredakteur Mario Zenhäusern und Peter Nindler eine Lanze für Loyalität in der Politik und warnt zugleich vor einer weiteren Verrohung der Sprache in der Politik.
© Victor Malyshev

Herr Landeshauptmann, Anfang Juni haben Sie angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Mit dem Abstand von zwei Monaten: War die Entscheidung richtig?

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Günther Platter: Absolut, schließlich habe ich mir vorher sehr lange überlegt, wie es weitergehen soll. Viele Menschen haben großes Verständnis dafür, meine Beweggründe sind in der Bevölkerung angekommen. Deshalb bin ich froh, dass ich nach 30 Jahren in der Spitzenpolitik sagen kann: Jetzt ist es genug.

Wäre es nicht klüger gewesen, gleich als Landeshauptmann zurückzutreten, um Ihrem Nachfolger an der ÖVP-Spitze, Toni Mattle, die politische Bühne bis zur regulären Landtagswahl im März zu überlassen?

Platter: Das sehe ich anders. Vor allem die Opposition hatte bereits mit dem Wahlkampf begonnen. Deshalb war es richtig, der Bevölkerung einen neunmonatigen Wahlkampf zu ersparen und Wahlen auf September vorzuziehen. Zugleich haben wir in dieser schwierigen Zeit mit Pandemie, Krieg in der Ukraine und Teuerung stabile Verhältnisse in der Regierung. Weil sie nicht in den Wahlkampf hineingezogen wird.


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