AK-Check: Penne wurden fast 75 Prozent teurer
Ein Arbeiterkammer-Check ortet eine Teuerungswelle bei Lebensmitteln.
Wien – Wer Penne al Pomodoro auf seinem Speiseplan hat, muss für diese Nudeln und Tomaten nun tiefer ins Geldbörsel greifen. Das zeigt der neue AK-Teuerungs-Check. So sind etwa preisgünstige Penne-Nudeln im Jahresvergleich (Juni 2021 zu Juni 2022) um 75 Prozent teurer geworden, passierte Tomaten um 32 Prozent. Das Anti-Teuerungspaket der Regierung sei positiv, aber es fehlten wichtige Maßnahmen, etwa dass Preise sinken, kritisiert die Arbeiterkammer (AK).
Eine befristete Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel wäre daher in Zeiten der massiven Teuerung eine große Entlastung für Haushalte mit geringen Einkommen. Die AK erhebt regelmäßig, wie sich die Preise in den Bereichen Energie, Sprit, Lebensmittel und Wohnen entwickeln. Preisgünstige Penne-Nudeln (1 Kilogramm) kosteten im Juni 2021 in Supermärkten und Diskontern noch 0,78 Euro, im Juni 2022 schon 1,36 Euro. „Das ist ein Preisschub von fast 75 Prozent“, rechnet Gabriele Zgubic von der AK vor. Passierte Tomaten (1 Kilogramm) kosteten im Juni des Vorjahres 0,74 Euro, nun 0,98. (TT)