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Toyota Yaris im Test: Nicht umsonst „Auto des Jahres“

Hybrid-Pionier Toyota bietet den Yaris auch in vierter Generation weiter mit normalen Benzinern an. 125 PS und ein quirliges Wesen machen das Auto des Jahres 2021 zum Sportler im Stadtformat.

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Toyota hat zu einer völlig neuen Designsprache gefunden. So sieht der neue Yaris mit seinem großen Grill und der schwungvoll gezeichneten Karosserie betont frisch, ja sogar etwas sportlich aus.Fotos: Fellner
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Von Reinhard Fellner

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Innsbruck – Wer an Toyota denkt, denkt eigentlich an Hybrid. Beschäftigten sich die Japaner doch schon mit der Elektrifizierung von Antrieben, als das Thema Elektroauto noch als reine Utopie galt. Bis heute bietet Toyota aber auch Modelle ohne Hybrid-Technologie an. So werken in der vierten Yaris-Generation auch zwei Benziner – und zwar an der Basis (72 PS) und am oberen Bereich der Modellreihe. Diese 125-PS-Version rollte nun zur TT zum Test. Schon optisch weiß der neue Yaris zu gefallen. Die kraftvoll modellierte Karosserie mit kurzen Überhängen sowie der mächtige Kühlergrill verleihen dem Vier-Meter-Kleinwagen schon im Stand eine gewisse Dynamik. Der Heckabschluss mit den schwarzen Designelementen ist dazu besonders gelungen. Leider warten hinter der Klappe gerade 286 Liter Kofferraum – hier bleibt der Yaris Kleinwagen.

Ganz im Gegensatz zum Innenraum in der ersten Reihe. Dort dürfen sich Fahrer und Beifahrer auf bequemem Gestühl räkeln. Das Armaturenbrett vor ihnen könnte als Idealmaß des Segments gelten. Ausgesprochen attraktiv gestaltet, kombiniert es Digitales mit konventioneller Bedienung. Auch an Ablagen herrscht kein Mangel. Dazu kann das Smartphone in einer induktiven Schale kabellos aufgeladen werden. Perfekt!

So sollte ein modernes Cockpit aussehen: zentraler Bildschirm, manuelle Klimaregler und Handyladeschale.
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Groß hat Toyota beim Yaris auch die Sicherheit geschrieben. So gibt es zusätzlich einen Zentralairbag zwischen den Frontsitzen. Serienmäßig soll ein Arsenal an Assistenzsystemen bis hin zum adaptiven Tempomaten dafür sorgen, dass er erst gar nicht zum Einsatz kommt. Der 125-PS-Dreizylinder animiert indes schon einmal zu flotteren Runden. Das Aggregat belohnt Drehzahlen und unterscheidet in seiner Charakteristik doch sehr vom braven 116-PS-Hybrid-Antrieb. Fahrwerk, Lenkung und erst recht die Sechsgangschaltung machen den Spaß aber gerne mit. Eine Freude auf Landstraßen und in der Stadt. Der Verbrauch bleibt trotzdem unter sechs Litern.

Knausern darf man auch beim Kauf: Ab 19.190 Euro (Active) mit insgesamt zehn (!) Jahren Garantie sind für diese Power-Variante fair kalkuliert.

Die Technik

Motor: Dreizylinder-Benziner

Hubraum: 1490 ccm

Drehmoment: 153 Nm bei 4800 U/min

Leistung: 92 kW/125 PS

L/B/H: 3940/1745/1500 mm

Gewicht: 1065/1555 kg

Kofferraumvolumen: 286 – 947 l

Tankinhalt: 42 l

Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h

0 – 100 km/h: 9,0 Sekunden

Verbrauch: 5,6 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Frontantrieb

Preis: (Design) 21.390 Euro

CO2-Emission: 117 g/km


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