WSG empfängt Hartberg: Diesmal soll der Gegner leiden
Im ersten Heimspiel der Saison empfängt die WSG Tirol morgen (17 Uhr, live Sky) den TSV Hartberg. Diesmal soll die Leistung auch zur Ausbeute passen.
Von Tobias Waidhofer
Wattens – „Der Sportdirektor (Stefan Köck, Anm.) und ich sind immer noch Freunde“, lachte Thomas Silberberger gestern, nachdem er nach dem 1:2 in Lustenau in klaren Worten Verstärkung angemahnt hatte. Die fehlte in der Defensive – die WSG-Viererkette stellt sich weiter von selbst auf – auch vor dem morgigen Heimspiel (17 Uhr, live Sky) gegen Hartberg noch. „Für vier Positionen nur vier Spieler zu haben, das sieht man in der Bundesliga nicht all zu oft“, bestätigt auch Abwehrchef Behounek.
Das ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass gegen die Oststeirer jene drei Punkte eingefahren werden sollen, die man zum Auftakt noch leichtfertig liegen gelassen hatte. „Wir haben uns gegen Lustenau selbst gegeißelt.“ Das soll nun anders sein. „Die Mannschaft hat gut trainiert und ich bin von ihr überzeugt. Sie hat einen extrem guten Spirit“, glaubt Silberberger, an den richtigen Stellschrauben gedreht zu haben.
Das Debüt winkt dabei morgen Angreifer Nik Prelec, was allerdings bedeuten würde, dass ein anderer Legionär auf die Tribüne muss. „Ich hab’ die Mannschaft im Kopf“, bestätigte Silberberger – mehr war dem Wörgler verständlicherweise nicht herauszulocken.
Beim Gegner aus der Steiermark wird indes auch viel davon abhängen, ob der Doppeltorschütze beim 2:1 gegen Altach, Donis Avdijaj, nach seiner Knöchelverletzung rechtzeitig fit wird. „Wir versuchen alles, ihn bis Sonntag fit zu bekommen, wissen aber nicht, ob es sich ausgeht“, ließ Hartberg-Trainer Klaus Schmidt wissen. Für den Steirer wird es die x-te Rückkehr ins Tivoli, auch Offensivkraft Okan Aydin (spielte beim FC Wacker) kennt sich am Tivoli-Rasen bestens aus. Auf einen Einsatz hofft natürlich auch Thomas Kofler, der gegen Altach spät (83. Minute) aufs Feld kam.