American Football

Telfs Patriots genossen „ihr“ Finale, Danube Dragons holen Austrian Bowl

Bronze für die „Goldhelme“ aus dem Oberland: Die Footballer der Telfs Patriots stürmten als Aufsteiger sensationell in das kleine Finale der Austrian Bowl.
© gepa/Luger

Im Spiel um Platz drei in der Austrian Bowl mussten sich die Footballer der Telfs Patriots am Samstag den Prag Black Panthers mit 21:40 geschlagen geben.

St. Pölten – Nick Kleinhansl schlüpfte selbst in die „Football-Montur“ und wollte all die Emotionen im kleinen Finale der Austrian Bowl aufsaugen. „Ich bin 28 Jahre alt und will auch nochmals aufs Feld bei so einer Kulisse“, erklärte der Headcoach der Telfs Patriots stellvertretend für seine Jungs. Denn die Mannschaft aus dem Oberland stand am Samstag im Rampenlicht und verkaufte sich bei der 21:40 (14:26)-Niederlage gegen die Prag Black Panthers (CZE) mehr als passabel. Als Lohn gab es die Bronzemedaille in der österreichischen Meisterschaft. „Wir haben einen guten Fight gezeigt und viele unserer jungen Spieler durften Erfahrungen sammeln“, bilanzierte Kleinhansl und war stolz: „Wir sind ein Team von Freiwilligen und dürfen nun die Medaille tragen. Das motiviert uns für die nächste Saison.“

Auch Wide Receiver Theodor Landström genoss das Endspiel in der St. Pöltner NV Arena vor 4000 Fans. „Wir haben in dieser Saison viele Leute überrascht und einen super Job gemacht.“

Die 37. Austrian Bowl um den österreichischen Meistertitel gewannen zum zweiten Mal nach 2010 die Danube Dragons dank eines 51:29-Sieges gegen das B-Team der Vienna Vikings.

Am Sonntag wollen indes die Swarco Raiders Tirol zurück auf die Siegesstraße, nachdem die Serie kürzlich in Wien gerissen war. In der European League of Football (ELF) duellieren sich die Tiroler ab 15 Uhr (live auf Puls 24) mit den Leipzig Kings. Die Raiders stehen bei vier Siegen nach sieben Spielen und haben damit aktuell den vierten Play-off-Platz inne. Diesen wollen sie verteidigen und daher an die Leistung anknüpfen, die sie im Hinspiel gegen die Kings (37:6) gezeigt haben.

Die Tiroler stellen mit 2572 Yards die zweitbeste Offensive der Liga. 28 Touchdowns sind zudem der viertbeste Wert der ELF. Leipzig hingegen erzielte erst 15 Touchdowns und hält bei weniger als 2000 Yards. (TT, ben)