Umfrage unter Mitarbeitern als Basis für städtischen Mobilitätsplan
Innsbruck – Rund 1700 Mitarbeiter der Stadt sind seit Anfang Juli aufgefordert, an einer internen Umfrage zur Mobilität teilzunehmen. Die Ergebnisse daraus sollen in weiterer Folge die Basis für die Stadt als Arbeitgeber sein, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst umweltfreundlich zur Arbeit zu bringen.
„Wir müssen hier als Stadt Vorbild sein und unsere MitarbeiterInnen sollen ein bedarfsgerechtes gutes Angebot für ihren Umstieg auf umweltfreundliche Arbeitswege bekommen“, sagt Umweltstadträtin Uschi Schwarzl (Grüne).
Im Mittelpunkt stehen die Arbeitswege der Beschäftigten, die dabei genutzten Verkehrsmittel nach Jahreszeiten und nach Motivation, die Dienstreisen und die möglichen Alternativen. „Am meisten interessiert uns immer, was bei jenen, die noch individuell mit hohem CO2-Verbrauch in die Arbeit kommen, fehlt, damit sie umsteigen“, sagt Schwarzl.
Die Beantwortung des Fragebogens ist noch bis Ende Juli möglich. Die Rückmeldungen werden anonymisiert von einer Mobilitätsforschungsagentur ausgewertet und gemeinsam mit einem Verkehrsplanungsbüro und den städtischen Ämtern in ein Mobilitätsmanagementkonzept gegossen. Der Schwerpunkt liege auf einer realistischen Abschätzung der Verlagerungspotenziale und Verbesserungsmöglichkeiten. Der gemeinsam erarbeitete Maßnahmenkatalog wird dann als Vorschlag zur politischen Abstimmung vorgelegt. Diese Maßnahmen sollen im Herbst vorliegen. (TT)