Volleyball

Neue Quali in neuer Halle: ÖVV will wieder zur EM

Noch am Mikro, heute am Ball: Kapitän Peter Wohlfahrtstätter.
© gepa

Wien – Volleyballer Peter Wohlfahrtstätter will es wieder wissen: Der Tiroler Serienmeister und -Cupsieger mit Benfica Lissabon hofft wie schon 2019 Österreichs Nationalteam als Kapitän auch 2023 zur Europameisterschaft zu führen. Gegen Lettland startet heute (20.15 Uhr, live ORF Sport+) die Qualifikation – im 2021 eröffneten Raiffeisen Volleydome in Ried. „Wir sind seit sechs Wochen in der Vorbereitung, hatten unsere Testspiele und jetzt wird es mit dem ersten Quali-Spiel richtig spannend“, prophezeit der 33-Jährige.

Bereits ab dem ersten Service, denn mit Lettland und kommende Woche Finnland (Tampere, 10. August) – Rückspiele am 14. (Ried) und 21. August (Jelgava) – legt Österreich im Pool B los, einer von zwei Gruppen mit nur drei statt vier Nationen. Da sich nur die (sieben) Gruppenersten und die vier oder fünf besten Zweiten (Russlands Teilnahme ist noch offen) nun qualifizieren, gilt es, gleich voll zu punkten. „Es ist eine sehr kurze Quali. Dementsprechend kommt jedem Spiel große Bedeutung zu“, beschreibt ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath-Zobernig.

Aktuell liegt Lettland im Europa-Ranking auf Platz 32, Österreich ist 28., Finnland indes als 13. Gruppenfavorit. Umso mehr hoffen die 14 Männer (darunter die weiteren Tiroler Niklas Kronthaler und Alexander Tusch sowie Hypo-Neuzugang Nicolai Grabmüller) in der neuen Arena auf Unterstützung. Wohlfahrtstätter freut sich jedenfalls: „Endlich wieder ein Spiel mit dem Nationalteam vor Heimpublikum und mit den Familien der Spieler.“

Bereits fix qualifiziert sind indes die EM-Gastgeber Bulgarien, Israel, Italien, Nordmazedonien, der ursprüngliche Co-Host Ukraine sowie die acht Top-Teams der EM von 2021. (sab)

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