Innsbruck

Sozialleistungsbetrügereien rund um Innsbrucker Imbiss aufgeflogen

Die Angestellten erschlichen sich Arbeitslosengeld in der Gesamthöhe von 25.000 Euro. (Symbolfoto)
© Böhm

Der ehemalige Imbiss-Betreiber und elf seiner Angestellten wurden angezeigt. Sie hatten Sozialversicherung und AMS um mehr als 40.000 Euro betrogen.

Innsbruck – Als „geringfügig Beschäftigte" hatte der ehemalige Geschäftsführer eines Imbissbetriebes in Innsbruck elf seiner Mitarbeiter bei der Sozialversicherung angemeldet. Dabei arbeiteten die Angestellten in Wahrheit weit mehr in dem Betrieb des Ungarn – und bekamen den Rest ihres Gehalts „schwarz" ausbezahlt. Diesen Sozialleistungsbetrug machte die Fremdenpolizei Innsbruck am Mittwoch in einer Aussendung öffentlich. Zur Aufklärung des Sachverhalts habe auch die akribische Vorarbeit der Finanzpolizei geführt.

Durch die bewusste Täuschung hatte der Beschuldigte der Österreichischen Gesundheitskasse insgesamt Dienstnehmerbeiträge zur Sozialversicherung von mehr als 15.000 Euro vorenthalten. Darüber hinaus ermöglichte er so seinen Angestellten, Arbeitslosengeld in der Gesamthöhe von 25.000 Euro zu erschleichen. Der ehemalige Imbiss-Betreiber wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, inzwischen hat er laut Polizei seine Schulden bei der ÖGK beglichen. Die elf Mitarbeiter wurden angezeigt, weil sie ihr über der Geringfügigkeitsgrenze liegendes Einkommen gegenüber dem AMS verschwiegen hatten. (TT.com)

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