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Nach Cessna-Absturz in Höfen: Starts und Landungen vorerst nur Richtung Lechtal

Der Absturz eines Kleinflugzeuges auf ein Hausdach in Höfen hat weitreichende Konsequenzen für den Flugplatz. Bis zur Klärung der Unfallursache darf vorerst nur in Richtung Lechtal gestartet und gelandet werden.

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Die Cessna zertrümmerte das Dach, Teile des Fliegers landeten auf einem Bett im Schlafzimmer des Hauses.
© Helmut Mittermayr

Höfen – Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges auf ein Hausdach im Außerfern liegt eine erste Stellungnahme der Luftfahrtbehörde vor, was die Sicherheit am Flugplatz in Höfen betrifft. Ein in dem Fall beauftragter Sachverständiger sprach die Empfehlung aus, dass Starts und Landungen vorerst ausschließlich in Richtung Lechtal erfolgen dürfen.

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Die Behörde folge dieser Empfehlung, ein entsprechender Bescheid wurde ausgestellt, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Die Maßnahme soll jedenfalls bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache durch Staatsanwaltschaft und Flugunfallkommission aufrecht bleiben.

Der von der Luftfahrtbehörde bestellte Sachverständige sei außerdem damit beauftragt worden, „in den kommenden Tagen und Wochen die Hindernissituation und Abläufe am Flugplatz Höfen zu überprüfen“. Wann ein Ergebnis vorliegt, sei derzeit nicht abschätzbar, vermutlich werde es aber mehrere Wochen dauern. Unter anderem seien weitere Gutachten sowie Vermessungsarbeiten erforderlich.

Am Wochenende war eine mit zwei Personen besetzte Cessna kurz nach dem Start vom Flugplatz in Höfen mit dem Dach eines Einfamilienhauses kollidiert. Die Flugzeuginsassen wurden schwer verletzt, die Hausbewohner waren zum Unfallzeitpunkt zum Glück nicht daheim. Das Flugzeug richtete an dem Haus schwere Schäden an, es ist vorerst unbewohnbar. (TT.com)


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