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31-Jähriger in Innsbruck vor Gericht: Spielsüchtiger trotz Covid in Pokerrunde

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Innsbruck – Wegen vorsätzlicher Gefährdung durch übertragbare Krankheiten musste sich gestern ein 31-Jähriger am Landesgericht verantworten. Er hatte im Frühjahr an einer Pokerrunde in einem Lokal teilgenommen, obwohl er am selben Tag behördlich informiert worden war, dass er aufgrund aufrechter Infektion weiter abgesondert bleiben müsse. Über 20 Leute hatten sich in dem 45-m²-Raum befunden, ein Paar ergriff die Flucht, als es während des Spiels von der Infektion des Mannes erfuhr.

Richterin Heide Maria Paul belehrte den Angeklagten auch, dass sein Verhalten auch heute nicht straffrei wäre: „Laut Zeugenaussagen hatten Sie ja nicht einmal eine Maske auf!“ Der 31-Jährige argumentierte wiederum, dass ihn seine Spielsucht praktisch magnetisch zu dem Pokerabend hingezogen hätte. 1200 Euro ergingen als Zusatzstrafe zu einer anderen Verurteilung. „Wie viel ist denn das in Häfn?“, fragte der klamme Verurteilte. „150 Tage!“, antwortete der Staatsanwalt. (fell)

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