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ÖSV-Präsidentin Stadlober: „Rechte geben wir nicht aus der Hand“

ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober im TT-Interview über Sommerskilauf auf den heimischen Gletschern, die Folgen der Energie-Krise, die schwierige Situation mit der FIS und die Fußball-Wüsten-WM im Dezember.

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Seit knapp zehn Monaten steht Roswitha Stadlober dem Österreichischen Skiverband vor – und verteilt die Agenden auf viele Schultern.
© APA/EXPA/Groder

Inwieweit haben Sie die Fußball-Europameisterschaft der Frauen mitverfolgt?

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Roswitha Stadlober: Ich habe keine Partie unserer Damen versäumt und bin der festen Überzeugung, dass das Potenzial fürs Weiterkommen und den nächsten Schritt da gewesen wäre. Auch die Übertragung des Damen-Finales habe ich bis zur letzten Minute ausgekostet. Auch wenn ich es den Deutschen ebenfalls gegönnt hätte, was gibt es Schöneres, als Gastgeberinnen in einem vollen Haus jubeln zu sehen?

Beschränkt sich Ihr Interesse auf Frauen-Fußball?

Stadlober: Nein, ich bin ja gewissermaßen mit Austria Salzburg groß geworden, mit der Aufbruchsstimmung um Heimo Pfeifenberger und jetzt natürlich der erfolgreichen Red-Bull-Ära. Aber was die Frauen betrifft, habe ich durch meinen Brotberuf bei KADA (Institution für Bildungs- und Berufsberatung im österreichischen Spitzensport, Anm.) unter anderem auch das nationale Zentrum für Frauenfußball betreut, beispielsweise Babsi Dunst oder Marina Georgieva. Und wenn du solche Athletinnen zumindest einen Teil ihres Weges am Bildungssektor begleiten kannst, dann verbindet das klarerweise. Und natürlich kenne ich auch den Thomas Höllerer (ÖFB-Generalsekretär, Anm.) schon länger.


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