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miniM – kleine Märkte mit großen Stärken

MiniM, das regionale Nahversorgungskonzept, sichert die Nahversorgung in vielen Tiroler Gemeinden.
© MPREIS/ David Schreyer

Kürzlich eröffnete der 50. miniM in Feichten im Kaunertal. Zeit, die Verdienste des preisgekrönten Supermarktes im Mini-Format Revue passieren zu lassen.

Nahversorgung in kleinen Tiroler Gemeinden

Verantwortung in der Region übernehmen – das hat sich MPREIS nicht einfach auf die Fahnen geschrieben. Das setzt das Tiroler Familienunternehmen auch seit Jahren konsequent um. Ein besonders wichtiger Baustein im Nahversorgungskonzept in der Alpenregion sind die miniM-Märkte, die im Ortszentrum zahlreicher kleinerer Orte vor allem in Tirol den Bewohner*innen eine Einkaufsmöglichkeit bieten, die direkt vor der Haustüre liegt.

Begonnen hat alles mit einem Mitarbeiter, der in seiner Heimatgemeinde nicht auf eine Einkaufsmöglichkeit verzichten wollte. So legte Hannes Angerer, heute verantwortlich für die MPREIS Vertriebslinie T&G, im Vereinsheim von Tulfes den Grundstein zu einer Idee, die Jahre später mit dem Nachhaltigkeitspreis TRIGOS ausgezeichnet werden sollte. Denn die sinnvoll dimensionierten Geschäfte erfüllen eine Vielzahl von Aufgaben in ländlichen Gemeinden. Neben der Nahversorgung schaffen sie wertvolle Arbeitsplätze vor Ort, beleben die Dorfzentren und bilden einen Ort des Austausches für die Einwohner*innen. Oft wird bestehendem Leerstand neues Leben eingehaucht. Gerade ältere und weniger mobile Menschen sind froh über die Einkaufsmöglichkeit vor Ort und ohne die Notwendigkeit eines Autos. Nicht zuletzt fördert dies die grüne Mobilität und reduzieren den Autoverkehr und damit die Belastung des Klimas. Auf Frische und Vielfalt muss dennoch niemand verzichten. Denn die Mini-Märkte werden täglich frisch beliefert und das Sortiment aus 3.000-5.000 Artikeln bietet alles für den täglichen Bedarf.

miniM Factbox

- Der 50. miniM wurde in Feichten im Kaunertal eröffnet

- 30.000 Menschen in der Alpenregion werden durch miniM versorgt

- Mehr als 3.000 Artikel des täglichen Bedarfs erhältlich

- Arbeitsplätze in der Nähe des Wohnortes

- Österreichischer Nachhaltigkeitspreis TRIGOS 2018 für miniM und MPREIS

- Mobilisierung und Vernetzung der regionalen Wirtschaft

Ein ganz besonderer miniM

Ganz im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele erfüllt das miniM-Konzept eine Reihe von Vorgaben, die in Zukunft von Unternehmen immer mehr eingefordert werden. Dabei wird Nachhaltigkeit längst nicht mehr auf Einflüsse auf die Umwelt und das Klima reduziert. Nicht zuletzt spielt die soziale Dimension eine wesentliche Rolle. So wie der Klimaschutz heute eines der brennendsten Themen der Umweltproblematik ist, so ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen die dringlichste Aufgabe im Bereich des Sozialen. Denn die entsprechenden UN-Behindertenkonvention fordert gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, also auch am Arbeitsleben. Da dies in der Praxis nicht so ohne Weiteres umsetzbar ist, ist MPREIS eine Kooperation mit der Lebenshilfe Tirol eingegangen und hat aus dem miniM in Mötz den ersten lebensM gemacht. Das Gemeinschaftsprojekt wurde mit der SozialMarie ausgezeichnet, der Preis für „Soziale Innovationen“. Menschen mit Behinderungen finden im lebensM einen idealen Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Die erste Generation an Teilnehmer*innen haben ihre Vorbereitungszeit bereits abgeschlossen und in einen regulären MPREIS Markt gewechselt. In diesen Zeiten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruchs bleibt mit Spannung zu erwarten, was aus dem preisgekrönten miniM-Konzept noch alles entstehen kann. Inzwischen wurde jedenfalls der Meilenstein des 50. Standortes gesetzt, der bestimmt nicht der letzte sein wird.

lebensM Mötz: einzigartiges Konzept zur Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen.
© MPREIS

20 Jahre BIO vom BERG

Im Jahr 2002 schlossen sich eine Handvoll Tiroler Bio-Bergbauern und -erzeuger zur Genossenschaft Bioalpin zusammen, die dazugehörige Marke BIO vom BERG wurde ins Leben gerufen. 20 Jahre später produzieren mehr als 600 Bio-Bäuerinnen und -Bauern für die einzige unabhängige Bio-Erzeugermarke Tirols. Bauern, Sennereien, Bäckereien und Metzgereien stellen Obst, Gemüse, Käse und andere Spezialitäten für die einzige Erzeugermarke im Bio-Landbau wirklich nachhaltig her. Sie sorgen dafür, dass die kleinbäuerliche Struktur, die das Wesen der Tiroler Berge seit Jahrhunderten prägt, auch weiterhin bestehen kann und Kund*innen regionale Spezialitäten genießen können.

BIO vom BERG umfasst ein stetig wachsendes Sortiment von aktuell über 160 verschiedenen regionalen Bio-Produkten.
© MPREIS

Leistungsstärkste Wasserstoff-Tankstelle Europas steht in Völs

Damit eigene Brennstoffzellen-Lkw mit dem selbst erzeugten grünen Wasserstoff aus eigener Produktion betankt werden können, hat MPREIS am Betriebsstandort Völs neben der Wasserstoffproduktion eine H2-Tankstelle installiert.

Die H2-Tankstelle in Völs ist nicht nur die erste ihrer Art in Österreich, sondern auch die derzeit leistungsstärkste Wasserstoff-Tankstelle Europas.
© MPREIS/Franz Oss

MPREIS setzt auf Sonnenstrom

MPREIS zählt zu den größten Photovoltaikbetreibern Österreichs. Auf jedem technisch und von der Ausrichtung her geeigneten Dach werden Solarzellen angebracht.

Die Bäckerei Therese Mölk in Völs.
© MPREIS

Verwenden statt verschwenden

Lebensmittel, die einwandfrei sind, deren Verpackung aber fehlerhaft ist oder die das gesetzlich vorgeschriebene Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben, stellt MPREIS seit dem Jahr 2005 gemeinnützigen und sozialen Organisationen zur Verfügung. Darunter sind Sozialmärkte, die Tafeln vom Roten Kreuz oder auch kleinere Organisationen wie z. B. der Vinzibus in Innsbruck.

Blue Gin aus Altbrot

Angelehnt an ein altes Tiroler Rezept, wird aus purem Brot der Bäckerei Therese Mölk Gin destilliert. Echt nachhaltig: In jeder Flasche stecken 2,5 kg Brot. Eine innovative Lösung für das übriggebliebene Brot vom Vortag.

Nachhaltiger Genuss: Gin aus purem Brot:
© Bäckerei Therese Mölk

Too Good to Go bei Baguette

Baguette ist seit kurzem Partner von Too Good to Go. Auf diese Weise wird Kleingebäck und süßes Plundergebäck kurz vor Ladenschluss in Überraschungspaketen abverkauft.