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Kreml stellt Zugang zu besetztem ukrainischen Atomkraftwerk in Aussicht

Moskau beschuldigt die UNO, eine bereits geplante Inspektionsreise angeblich abgesagt und damit eine neue Eskalation herbeigeführt zu haben.

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Das AKW Saporischschja war am vergangenen Wochenende mehrfach beschossen und teils beschädigt worden.
© IMAGO/Konstantin Mihalchevskiy

Saporischschja, Wien – Russland will eigenen Angaben zufolge einen Besuch der IAEA im kürzlich beschossenen AKW Saporischschja im von eigenen Truppen besetzten Süden der Ukraine ermöglichen. "Von unserer Seite aus sind wir bereit, maximal mögliche Unterstützung zur Lösung organisatorischer Fragen zu leisten", so das Außenministerium am Dienstag. Zugleich beschuldigte Moskau die UNO, eine bereits geplante Inspektionsreise angeblich abgesagt und damit eine neue Eskalation herbeigeführt zu haben.

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Die Internationale Atombehörde sieht keine unmittelbare Bedrohung der nuklearen Sicherheit. Das teilte IAEA-Chef Rafael Mariano Grossi am Dienstag am Sitz der Behörde in Wien mit. Ukrainische Behörden hätten die IAEA informiert, dass es zwar Schäden gab, die Strahlungsmessungen aber weiterhin auf normalem Niveau lägen. Das in der Stadt Enerhodar gelegene AKW Saporischschja war am vergangenen Wochenende mehrfach beschossen und teils beschädigt worden. Die kritische Infrastruktur soll aber weiter intakt sein.

Russland und die Ukraine geben sich gegenseitig die Schuld. Unabhängig zu überprüfen sind die Vorwürfe bisher nicht. UNO-Generalsekretär António Guterres hatte den Beschuss des Kraftwerks "selbstmörderisch" genannt und internationalen Zugang zum Gelände gefordert.

Das Klimaschutzministerium in Wien hatte am Wochenende mitgeteilt, dass für Österreich derzeit keine Gefahr bestehe. Die Strahlenfrühwarnsysteme in der Ukraine und in Österreich zeigten demnach keine erhöhten Messwerte, hieß es. (APA/dpa)

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📽️​ Video | Georg Steinhauser über AKW Saporischja:


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