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Nach Festival in Bayern: Vermisster 25-Jähriger tot in Echinger See gefunden

Mit Freunden besucht ein 25-Jähriger ein Blasmusik-Festival in Bayern. Doch dann verschwindet der junge Mann spurlos. Die bayerische Polizei startet eine großangelegte Suchaktion. Nun macht ein Schwimmer in einem nahegelegenen See eine grausige Entdeckung.

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Badegäste entdeckten den Toten im See. Die Todesursache ist noch unklar.
© dpa

München – Ein seit Tagen vermisster 25-Jähriger aus Eichenried in Bayern ist offenbar tot. Wie mehrere deutsche Medien am Dienstagabend berichteten, wurde die Leiche des jungen Mannes im Echinger See entdeckt. Badegäste sollen den leblosen Körper an der Oberfläche des Sees treibend entdeckt und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte ans Ufer gebracht haben. Sowohl das Aussehen, als auch die Bekleidung und persönlichen Gegenstände stimmen den Angaben zufolge mit der Beschreibung des Vermissten überein.

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Der 25-Jährige war am Freitagabend bei einem nahe gelegenen Blasmusik-Festival spurlos verschwunden. Zuletzt hatten rund 70 Polizeibeamte nach dem Vermissten gesucht. Doch umfangreiche Suchmaßnahmen, unter anderem mit Rettungshubschrauber und Hundestaffel waren ergebnislos geblieben.

Große Anteilnahme in den sozialen Medien

Der junge Mann besuchte mit Freunden das „Brass Wiesn"-Festival in Eching. Nach Angaben der Polizei verlor sich die Gruppe gegen 21 Uhr aus den Augen. Weil auch der telefonische Kontakt zu dem 25-Jährigen abbrach, meldeten ihn seine Begleiter bei der Polizei als vermisst. Es folgte eine großangelegte Suchaktion, an der auch ein Hubschrauber, die Wasserwacht und eine Hundestaffel beteiligt waren.

Parallel startete die Freundin des Vermissten einen Hilfeaufruf in den sozialen Medien. In einem ihrer Posts heißt es, dass er sich am Freitag noch kurz vor 23 Uhr ein Bier an einem Bierzelt gekauft hätte. Anschließend musste das Gelände aufgrund des Unwetters geräumt werden. Ihr Freund sei dann noch einmal „stark alkoholisiert am Eingang des Camping-Platzes gesehen" worden. „Er war verletzt", schreibt sie.

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Der Aufruf der Freundin wurde tausendfach geteilt. Noch am Montag sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Oberbayern Nord: „Wir haben bis jetzt keine belastbaren Erkenntnisse, wo der junge Mann sein könnte und werden die Suche ausweiten". Zu Vermutungen und Spekulationen, was an diesem Abend passiert sein könnte, wollte sich der Polizeisprecher nicht äußern. Dass der junge Mann womöglich in einen Unfall verwickelt war, dafür gebe es keine Hinweise – Familie und Freunde hatten vermutet, dass er aufgrund des Unwetters Unterschlupf gesucht hatte und vielleicht eingesperrt sei.

Kriminalpolizei ermittelt

Jetzt die traurige Gewissheit – der Notarzt konnte am Dienstag nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall aus, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord der dpa auf Nachfrage sagte. Zur Klärung der genauen Todesursache ermittelt die Kriminalpolizei Erding. (dpa, TT.com)


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