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Inflation: Bozen und Trient sind die teuersten Städte Italiens

Die Stadt Bozen steht an der Spitze der Rangliste der teuersten Städte Italiens. Für die Einwohner und Einwohnerinnen bedeutet dies zusätzliche jährliche Ausgaben in Höhe von 2658 Euro.

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Bozen nimmt Platz eins im Ranking der teuersten Städte Italiens ein.
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Bozen, Trient – Mit einer jährlichen Inflationsrate von 10 Prozent nimmt Bozen Platz eins im Ranking der teuersten Städte Italiens ein. Für die Einwohner und Einwohnerinnen bedeutet dies zusätzliche jährliche Ausgaben in Höhe von 2658 Euro, geht aus Angaben des Statistikamts Istat hervor.

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An zweiter Stelle steht die Stadt Trient, wo der Preisanstieg von 9,5 Prozent zu einem durchschnittlichen Anstieg der Ausgaben von 2486 Euro pro Familie führt. Was die Rangliste der Regionen und autonomen Provinzen anbelangt, so liegt das Trentino mit einer jährlichen Inflationsrate von 9,7 Prozent mit einem durchschnittlichen Anstieg der Ausgaben pro Familie von 2521 Euro im Jahr an erster Stellen. Es folgen die Lombardei mit einem Preisanstieg von 7,7 Prozent und Venetien (Plus 8,5 Prozent).

Rom unter nationalem Durchschnitt

Rom verzeichnete eine Inflationsrate von 7,5 Prozent, die unter dem nationalen Durchschnitt lag, wobei die Ausgaben pro Familie im Vergleich zum Vorjahr um 1756 Euro gestiegen sind. In Neapel kletterten die Preise um 7,6 Prozent, was einem typischen Haushalt Mehrausgaben von 1538 Euro bescherte.

Die scheidende Regierung um Premier Mario Draghi hat vergangene Woche ein neues Hilfspaket im Wert von 14,3 Milliarden Euro gebilligt, um die Auswirkungen der hohen Inflation auf Familien und Unternehmen abzufedern. So verlängert die Regierung bereits bestehenden Maßnahmen zur Senkung der Strom- und Gasrechnungen für einkommensschwache Familien bis zum vierten Quartal dieses Jahres. Das Kabinett will den 200-Euro-Bonus, der im Juli an Italiener und Italienerinnen mit niedrigem und mittlerem Einkommen gezahlt wurde, auch auf Selbstständige ausweiten. Eine Senkung der Benzinsteuer, dank der die Spritpreise unter der 2-Euro-Marke pro Liter gedrückt bleibt, wird bis 20. September verlängert. (APA)


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