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Schelte für die NEOS wegen Tunnelwunsch für die B179

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Stau auf der B179. Die NEOS wollen ihn mit einem Ausbau und großen neuen Tunneln bekämpfen. Grüne und Transitgegner sind strikt dagegen.
© zoom.tirol

Reutte, Innsbruck – Nachdem der Außerferner NEOS-Kandidat Markus Moll für die B179 neue große Tunnel ins Inntal fordert und Tirols NEOS-Chef Dominik Oberhofer davon spricht, dass die längste deutsche Autobahn A7 im Außerfern im Nirwana auf der Landstraße endet, kommt nun Widerspruch.

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„Ich habe zuerst geglaubt, da hat sich jemand mit den NEOS einen üblen Scherz erlaubt. Aber dann musste ich feststellen, dass Spitzenkandidat Dominik Oberhofer ernsthaft eine neue Transitroute vom Außerfern ins Inntal zu seiner wichtigsten Forderung erklärt“, sagt der grüne Verkehrssprecher LA Michael Mingler. Die große Tunnellösung würde garantiert dazu führen, dass der Verkehr sich vervielfacht.

Auch der ausgewiesene Transitgegner Fritz Gurgiser weist die Aussagen der NEOS, wonach die bestehende Straßeninfrastruktur über den Fernpass „asozial gegen Europa“ wäre, unmissverständlich zurück. Diese Position sei extrem tirol- und alpenschädlich: „Wer NEOS wählt, wählt asozial gegen Tirol.“ Tunnel als Regierungseintrittsgeschenk zu fordern, sei zudem dreist. (hm)

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