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Trinkwasser und Strom fürs Höttinger Bild in Innsbruck

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Innsbruck – Die Wallfahrtskapelle Höttinger Bild oberhalb von Innsbruck ist für Pilger, Wanderer und Spaziergänger traditionell ein starker Anziehungspunkt. Aufgrund von Eintrübungen im Wasser war jedoch seit Jahren keine Trinkwasserversorgung durch den Brunnen vor Ort mehr gegeben.

Laut Vize-BM Hannes Anzengruber (ÖVP) sind, teils auch schon vor seiner Amtszeit, diverse Varianten geprüft worden: Das Wasser von Gramart heraufzupumpen, habe jedoch allein schon seinem Hausverstand widersprochen; bei einer von zwei möglichen Quellen wiederum sei es nicht gelungen, alle nötigen Zustimmungen von Grundstücksbesitzern zu erlangen. Doch nach intensiven Verhandlungen – neben dem Amt für Wald und Natur war etwa auch der Turnverein Friesen Hötting eingebunden – habe man es nun geschafft, eine Variante auszuarbeiten, wie die ursprüngliche Quelle genützt werden kann: Vorgesehen ist dafür die Installation einer UV-Anlage beim Turnerheim nahe der Kapelle. Das Wasser wird dann aus der bestehenden Quelle als Trinkwasser für den Brunnen bereitgestellt.

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Dank der bereits im Frühjahr erfolgten Leerverrohrung ist es künftig zugleich möglich, die Höttinger-Bild-Kapelle und das Turnerheim mit Strom zu versorgen. Eventuell könnte man vor Ort dann auch ein Pilotprojekt mit digitalen Lawinenwarntafeln verwirklichen, ergänzt Anzengruber. Die Kosten für das nun anstehende, umsetzungsreife Trinkwasserprojekt belaufen sich auf rund 100.000 Euro, wovon die Stadt 49.000 Euro übernehmen wird. Das hat der Stadtsenat gestern einstimmig beschlossen.

Laut Anzengruber fehlt noch eine behördliche Genehmigung (die von der Pfarre einzuholen sei) – im Herbst, spätestens aber im nächsten Frühjahr, solle der Brunnen dann wieder fließen. (md)


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