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Zammer Millionen-Deal: Eurogast Grissemann kauft AGM Standort in Bludenz

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Eurogast Grissemann kauft den AGM Standort in Bludenz und will dort im November starten.
© METRO/AGM

Von Matthias Reichle

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Zams, Bludenz – „Nach dem Deal werden wir die 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze durchbrechen“, sagt Thomas Walser. Der Geschäftsführer des Zammer Gastro-Unternehmens Eurogast Grissemann expandiert über den Arlberg und übernimmt den AGM-Großmarkt in Bludenz von Metro Österreich und ihrer Tochtergesellschaft, der C&C Abholmärkte Gesellschaft.

Grissemann wächst damit auf 420 Mitarbeiter. „Der Standort in Bludenz ist etwa ein Viertel so groß wie der in Zams“, so Walser. „Für uns ist das ein großer Schritt.“ AGM Bludenz beliefert wie Grissemann Großkunden in der Gastronomie und Hotelerie.

Ganz freiwillig hat sich Metro nicht vom Geschäft getrennt. Der Verkauf war eine Auflage des Kartellgerichts nach der Übernahme von neun AGM-Filalen von Rewe. Aufgrund der Marktmacht darf Metro nur sieben Standorte behalten. Bludenz muss an einen Mitbewerber abgegeben werden – der Verkauf an Grissemann muss nun vom Kartellgericht geprüft werden, bevor er wirksam wird.

„Der Plan ist, dass wir dort Anfang November als Eurogast Grissemann in Bludenz starten“, so Walser. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Es sei „kein Schnäppchen“ gewesen. 2023 wird man mindestens zwei Millionen Euro in die Modernisierung investieren, alle Mitarbeiter werden übernommen. Grissemann ist seit 15 Jahren im Nachbarbundesland tätig. „Das war ein Schritt näher zu Vorarlberg.“ Dass man auch in Zukunft um den ein oder anderen Standort wächst, sei nicht ausgeschlossen, so Walser.

Eine geplanter Zubau am Standort in Zams wurde durch den Kauf vorerst zurückgestellt. „Wir entscheiden im Dezember.“


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